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Podcast 25: Sarah Tschernigow - gesunde Ernährung

Podcast 25: Sarah Tschernigow - gesunde Ernährung

Sarah Tschernigow ist Ernährungscoach und Journalistin. Ihr Podcast „No Time To Eat“ stand wochenlang auf dem 1. Platz der deutschen Podcast-Charts.

Aus persönlichen Gründen hatte sich Sarah intensiv mit dem Thema Ernährung und Fitness beschäftigt und eine Ausbildung zum Ernährungscoach absolviert. Da sie selber ein Workaholic ist, weiß sie, dass es nicht so einfach ist sich gesund zu ernähren. Darum hat sie sich auf diese Zielgruppe gerichtet - Menschen mit wenig Zeit, die trotzdem gesund essen wollen. Was Sarah den Leuten rät, das erzählt sie mir in der heutigen Podcast-Folge.

  • Moin, moin. Willkommen. Hier ist Hamburg-Kettlebell-Club Podcast. Ich habe mir meine Zunge Gott sei Dank nicht gebrochen. Mal sehen ob das gleich kommt. Nämlich das ist Sarah Tschernigow. Und der Grund, warum ich sie einlade ist nicht, dass sie so nett ist, sondern dass sie einen sehr, sehr geilen Podcast hat. Und ich möchte, dass ihr den definitiv auch hört. Grund ist, er geht über Ernährung. Der Podcast hat eine Stärke, der geht nicht so ellenlang wie meiner teilweise, wo ich Podcasts dabei habe mit zweieinhalb Stunden - das ist jetzt keine Drohung - sondern bringt ein Thema und Sachverhalt kurz knackig auf den Punkt und zwar gute Ernährung. Und das fand ich einfach so gut, dass ich gesagt habe: "Mensch, ich möchte gerne mit Sarah einen Podcast machen." Die ich auf dem FlowFest in Berlin kennengelernt habe und ihr Vortrag hat mich wirklich weggehauen, der war wirklich super toll. Und deswegen bin ich einfach froh sie hier begrüßen zu dürfen. Hallo Sarah. #00:01:18-5#
  • Hallo Frank. Es ist so cool hier zu sein. Aber eine Sache muss ich korrigieren. Ich bin auch nett. #00:01:23-6#
  • Ja. Okay. #00:01:25-2#
  • Der Podcast ist toll, aber ich bin auch nett. #00:01:27-6#
  • Ja. Das stimmt. Wenn sie jetzt wirklich so gemein wäre, dann würde ich auch das Ding hier nicht aufnehmen. #00:01:35-0#
  • Es ist schön, hier bei dir in Hamburg zu sein. #00:01:36-8#
  • Ja. Danke. #00:01:37-0#
  • Im wunderschönen Hamburch. #00:01:38-6#
  • Ja. Hamburch. So. Also du hast letztens auch eben halt ein E-Book rausgebracht. No Time To Eat. Sarah ist auch auf Instagram und macht da eben halt auch ab und zu mal Umfragen oder sowas. Und das wird jetzt ein bisschen problematisch, weil wir kriegen das nicht so schnell raus, dass die Leute mit der Umfrage da mit teilnehmen können, aber dann muss du das so nochmal posten. Dass das vielleicht auch mal gedruckt wird das Buch. Das ist nämlich klasse. Das ist ziemlich gut. #00:02:07-8#
  • Es ist sozusagen in Planung - das kann man vielleicht sagen. #00:02:11-7#
  • Genau. #00:02:12-3#
  • Das E-Book No Time To Cook, soll in einer Printversion erscheinen und das wird auf allen meinen Kanälen natürlich publiziert. Also wenn man mich irgendwie added bei Instagram, bei Facebook, einfach No Time To Eat eingeben und dann kann man einfach gar nichts verpassen. #00:02:26-6#
  • Klasse. Sag, wie kamst du eigentlich dazu, dich mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen und damit sozusagen auch anderen Leuten zu helfen? #00:02:38-1#
  • Wie viel Zeit hast du, Frank? #00:02:40-8#
  • Viel. #00:02:42-7#
  • Also. Genau, ich gebe einfach mal so einen Abriss und das, was du besonders spannend findest, kannst du ja gerne auch nochmal reinzoomen, wenn du möchtest. #00:02:50-2#
  • Also zweieinhalb Stunden sind zu schlagen. Also. #00:02:51-9#
  • Oh Gott. Ja. Also, angefangen mich überhaupt so selber mit dem Thema Ernährung zu beschäftigen, das war so ungefähr 2012, 2013. Davor muss ich sagen, habe ich so ein Leben gelebt, wo ich mich um Ernährung nicht wirklich gekümmert habe. Und das hat mich einfach nicht so sehr interessiert. Und ich habe zwar auch viel Obst und Gemüse gegessen, aber ich habe auch unglaublich viel genascht. Also ich war richtig ein Zuckerjunkie. Und irgendwann, wie das dann so ist, wird man halt irgendwie so ein bisschen dicker, ein bisschen kurviger, aber auch irgendwie ganz schön kraftlos. Also ich habe mich irgendwie so allgemein nicht mehr so wohl gefühlt, obwohl ich gerade mal irgendwie Anfang 20 war und eigentlich das blühende Leben. Und irgendwann dachte ich: "Ach nein und ich muss mal ein bisschen abnehmen und so". Und dann fing ich an, mich überhaupt damit mal zu befassen. Mein erster Kontakt mit diesem ganzen Thema Ernährung, Ernährungsplan und so war im Fitnessstudio, da gab es nämlich mal so einen Ernährungskurs, wo man wirklich wie in so einer Selbsthilfegruppe wie bei WeightWatchers sich so einmal die Woche getroffen hat im Kreis und erzählt mal. Und dann hat man so ein bisschen was gelernt. Und das war auch nicht schlecht, aber ich muss sagen, das war so alles so ein bisschen der Einstieg in eine Achterbahnfahrt. Denn ich habe das durchgemacht, was, glaube ich, insbesondere Frauen extrem gut können, nämlich dann so einem Diätenwahn zu verfallen. Und dann ging es dann los mit den zehn Wochen Programmen, die es dann auf dem Markt gibt, wo man dann irgendwie denkt: "Hey, super", man macht eine super strenge Low Carb Diät, also man isst super wenig Kohlenhydrate und shreddet sich runter, hat ein wahnsinniges Kaloriendefizit. Also man isst sehr wenig, trainiert aber gleichzeitig mega viel, sechs Mal die Woche. Und so gesehen war mein erster Kontakt eigentlich ein negativer, nämlich ein sehr - wie soll ich sagen? - ich bin im Herzen auch irgendwie so ein Sportler. Das heißt, ich kann mich disziplinieren und habe dann so ein Ziel und das ist auch geil sich zu fokussieren. Aber es kann einen auch sehr verrückt machen. Und bei mir ist das dann in so einen Fitnesswahn irgendwie abgedriftet. Und ich habe dann kaum noch gegessen, ich habe viel gehungert und dann habe ich Fressanfälle bekommen. Dann habe ich irgendwie eine Essstörung richtig gehabt und Fressanfälle. Und das war irgendwie alles ganz kreuz und quer. #00:05:04-0#
  • Fressanfälle sind eine Essstörung? Verdammt. #00:05:06-9#
  • Mensch, Frank. Du musst aufpassen. Du bist gefährdet. #00:05:09-6#
  • Ja. Definitiv. #00:05:12-7#
  • Das habe ich mir schon gedacht. Na ja, es wird natürlich dann zu einer Essstörung oder zu einem Problem, wenn es anfängt dein Leben zu bestimmen. Also bei mir war es wirklich so, dass Essen irgendwann mein Leben tagtäglich bestimmt hat. Also ich habe wirklich/ ich habe mein Essen getrackt, also alles dokumentiert und aufgepasst, dass darf ich nicht essen. Also es ging um ganz viele Verbote, um ganz viel Verzicht. Und abgesehen davon, dass es dich super unglücklich macht, ist es einfach auch körperlich schwer das durchzuhalten, weil der Körper, der sagt dir schon, was er möchte. Und Kohlenhydrate sind auch nicht schlecht. Und nach 18 Uhr essen ist auch nicht schlecht. Ja? Aber das sind ja so genau diese Mythen, die sich dann halten. Und so bin ich halt diesem Wahn dann verfallen. War auch sehr, sehr unglücklich und das war dann so ein auf und ab. Und dann habe ich wieder Fressanfälle bekommen, dann habe ich wieder zugenommen, um mich dann wieder runterzuhungern, weil ich wieder unzufrieden wurde und so hin und her und hin und her. Und das hat dann, um es kurz zu machen, ein paar Jahre gedauert, bis ich wirklich so eine Balance auch gefunden habe. Das war wirklich auch ein sehr langer Weg. Und ich habe dann auch durch das Krafttraining am Ende und durch einen sehr guten Trainer auch aus dem Bodybuilding, der hat mir beigebracht zu essen - tatsächlich. Das war richtig cool. Das war ein deutscher Bodybuilding Meister, wo ich dachte: "Okay, Alter, du weißt wie es geht". Ich wollte halt Muskeln aufbauen, dann war ich so auf diesem Trip und dann hat er gesagt: "Ja, wie ist es denn mit der Ernährung, Sarah?" Habe ich gesagt: "Na ja, so 1600 Kalorien." Sagt er: "Nein, das geht nicht." Ja? Und dann sage ich: "Ja, wieso? Wie viel soll ich denn essen?" Na ja, hat er so ein bisschen rumgerechnet, hat gesagt: "Na 2400 Kalorien." Ich so: "Bitte?" Und ich habe mich das wirklich nicht getraut, weil du hast dann Wahnvorstellungen, denkst: "Nein, ich werde fett" und dies und das. Und ich habe ihm aber vertraut. Und ich habe durch ihn quasi gelernt wieder zu essen. Und so habe ich irgendwann die Balance gefunden. Und die habe ich bis heute. Und fühle mich da auch sehr, sehr wohl, bin glücklich damit. Und im Zuge dessen ist dann irgendwann der Gedanke entstanden, ich könnte auch anderen Menschen helfen, so ein bisschen vielleicht auch aus dem Diätendschungel und aus diesem/ #00:07:07-7#
  • Wahn. #00:07:09-0#
  • Aus diesem Wahn. Ja. Zu einer Normalität zu finden, was ja - und das ist ja sozusagen der zweite Teil meiner Arbeit - was ja wirklich sehr schwierig ist, deswegen nenne ich mich ja auch No Time To Eat, weil wir nämlich alle irgendwie wahnsinnig gestresst sind und Termine haben, wir haben gar keine Zeit, uns irgendwie oft um die Ernährung zu kümmern. Und das ist nämlich die nächste Problematik. Also auch ohne Essstörung ist es sehr schwierig, sich gesund zu ernähren, wenn du irgendwie dauernd unterwegs bist und, keine Ahnung, auf Geschäftsreise oder bist stundenlang im Auto und tausend Konferenzen, Meetings. Und ja, das ist dann so der zweite Punkt mit dem ich mich befasse. #00:07:43-6#
  • Fällt mir dabei ein, du hast eine Mealprep-Challenge. Ne? #00:07:47-9#
  • Mhm (zustimmend). #00:07:48-9#
  • Genau. Das müssen wir auch nochmal verlinken. #00:07:50-3#
  • Sehr, sehr gerne. Die ist sogar kostenlos. Das ist so eine dreitägige Mealprep-Challenge, weil ich sage immer Mealprep, also das Vorkochen. Das ist sozusagen der Optimalzustand, weil dadurch ist man, egal wie gestresst man ist und wie viel man zu tun hat, wie viel man arbeitet, damit ist man halt flexibel, weil man hat immer sein super Essen dabei und auch wenn du im Stau stehst oder wenn deine Konferenz fünf Stundenlänger gedauert hat, du hast einfach immer was Gutes da. #00:08:15-1#
  • Ich glaube, für mich wäre der größte Vorteil sozusagen - nein ich bin nicht so diszipliniert und mache das regelmäßig - wäre, dass ich dann sozusagen abgepackt habe, was ich essen darf und nicht: "Ey, da ist noch was im Topf drin." #00:08:26-8#
  • Ach so, dass du das dann alles wegnascht. #00:08:29-8#
  • Ja. #00:08:30-8#
  • Ich merke schon, Frank, bei dir muss man das Essen portionieren. Genau. #00:08:37-1#
  • Das ist sozusagen Fluch und Segen zugleich. Ich habe eine Frau, die absolut lecker kocht. Und sie kocht auch, sage ich mal, vernünftige Portionen. Allerdings müsste ich dazu dann eben halt noch mehr trainieren. #00:08:52-7#
  • Ja. Ich verstehe. Da müsstest du mit ihr mal besprechen, dass sie dir den Topf wieder wegnimmt. #00:08:56-1#
  • Ja. #00:08:58-7#
  • Ja. Das ist schwierig. Na ja, bei dieser Mealprep-Challenge, die ist zumindest mehr für diejenigen gedacht, die sich so ein bisschen schwer aufraffen können, die so sagen: "Ja, ich würde ja auch gerne irgendwie mit Mealprep anfangen, aber ich weiß vielleicht auch nicht so richtig, wie." Und klar, wir wollen ja immer alle die tollen Ergebnisse haben und uns möglichst nicht so viel damit beschäftigen. Und für die Leute ist die Mealprep-Challenge perfekt. Da gibt es drei Tage lang eine Mail mit einem kostenlosen ganz kurzen Video, das geht nur ein paar Minuten, weil wir haben alle keine Zeit. Und da nehme ich euch mit zum Einkaufen und wir machen was ganz Simples. Das ist richtig top. #00:09:28-7#
  • Wo du sagst, wir haben alle keine Zeit, die Frage ist - okay, jetzt bin ich mal des Teufels Advokat, wofür haben die Leute denn Zeit? #00:09:40-3#
  • Ja. Sehr gut. #00:09:40-5#
  • Es muss jetzt keine Antwort geben. #00:09:43-4#
  • Ja. Auch für viel Schrott. Auf jeden Fall. Zum Fernsehen zum Beispiel. Das ist/ klar, ich meine, das ist immer, wenn ich hier sage, ich habe keine Zeit, dann ist das auch immer ein Statement. Und das bedeutet auch immer, das ist mir gerade nicht wichtig genug. Ja? Weil wir alle haben ja 24 Stunden und es gibt/ also wir haben ja wirklich nun alle exakt die gleiche Voraussetzung. Und jeder entscheidet für sich, was hat meine Priorität. Und das Essen hat für viele nicht so die Priorität. Das blöde beim Essen ist nur, wir müssen jeden Tag essen. Wir können nicht sagen, keine Ahnung, wie Shopping, mache ich morgen, heute nicht geschafft. #00:10:25-8#
  • Ich kann das, ich habe Reserven. Ich muss nur trinken. #00:10:29-3#
  • Ja. Gut. Es gibt ja auch Fasten, das geht auch. Aber so der Normalzustand, um auch sein Energielevel so jeden Tag zu haben, es ist zur Nebensache geworden. Das ist so ein bisschen die Krankheit auch unserer Zeit, dass wir nicht mehr so einen Wert darauflegen. Wir nehmen uns die Zeit nicht mehr und wir achten auch sehr oft nicht mehr wirklich auf die Qualität, weil was sind die Sachen, Frank, die du dir unterwegs am Bahnhof holst? #00:10:52-7#
  • Ja. Okay. Ich versuche das wirklich meistens zu vermeiden und habe schon/ meistens ist es so, dass ich mir sehr viele Sachen mitnehme. Ich habe ein Standardrezept, ich habe, den Blog betreibe ich nicht so regelmäßig, zu viele Eisen im Feuer, und zwar strongmanfood.de und da habe ich eben mein absolutes Reise- wie soll ich sagen, Gebäck. Einfach, du hast ja gesehen diese eine Schüssel, da sind Cranberrys drin, verschiedene Nüsse, also Cashewnüsse, Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse und da nehme ich eben halt eine Handvoll, packe die in eine große Schüssel rein. Dann kommen eben halt Haferflocken oben drauf, dann so viel Eier, dass ich das sozusagen gerade eben halt durchmischen kann, dass es so ein semifester Teig wird. #00:11:49-0#
  • Das machst du dann in einer Schüssel, verrührst du das? #00:11:51-9#
  • Genau. Verrühre ich das. Dann kommen daneben halt, je nachdem, sind wir mal weihnachtlich, ein halber Apfel rein, ganz, ganz klein geschnitten, vielleicht eine Prise Zimt und dann haue ich das einfach in die Pfanne, wie ein Pfannkuchen. Backe das von beiden Seiten an und erstmal schmeckt das wirklich lecker und es macht auch richtig satt. Ne? Also das sind mal locker vier Mahlzeiten. Also ein Pfannkuchen. #00:12:16-4#
  • Ist die Frage, wie viel Eier du halt so reinmachst? #00:12:19-8#
  • Ja. So zwischen vier und sechs. Strongmanfood - nicht Bulimie Model. Ne? Also das sollte man/ #00:12:29-4#
  • Gut. Aber für die normale Hausfrau da draußen, zwei bis drei Eier wäre jetzt meine Empfehlung im Kochbuch. Nein, aber das ist super, weil das ist ja auch total nahrhaft. Du hast das Protein durch die Eier, en mas, dann hast du natürlich auch ein bisschen Fett in den Eiern, aber du hast vor allem die gesunden Fette, Omega-3 ist in den Nüssen und dann hast du natürlich auch ein paar Kohlenhydrate, wie die getrockneten Cranberrys, aber auch das Obst, da sind noch Vitamine drin. Das ist so ein Allrounder. #00:12:54-2#
  • Noch ein kleiner pro Tipp, wenn das länger halten muss, weil du drei Tage unterwegs bist oder irgendwas in dieser Richtung, dann mach dir einen zweiten Teig, wo du keine Trockenfrüchte drin hast und auch keine normalen Früchte, dann ist es noch wesentlich länger haltbar. #00:13:11-8#
  • Ja. Wie machst du das dann, wenn du drei Tage weg bist? Also schon auch mit Kühlschrank, oder? Oder nicht? #00:13:17-3#
  • Nein. Brauchst du nicht. Also du musst nur sehen, dass das dann eben halt auch wirklich durchgebraten wird, aber eine kleine Warnung: Habe eine Flasche Wasser dabei, weil das ist dann ziemlich trocken. Ne? Also/ #00:13:25-8#
  • Ja. Das ist genauso, wie wenn man, was ich auch ganz oft mache, das ist immer das einfachste und schnellste Müsli der Welt, sage ich immer, da nehme ich einfach eine Schüssel to go, mache Haferflocken rein und dann mache ich manchmal einfach ein bisschen in der Schnelle so ein Proteinpulver Schoko. Und dann nehme ich dann so mit, das nehme ich sogar auf Flugreisen mit, gehe damit durch die Sicherheit und wenn ich durch bin, dann mache ich Wasser rauf. #00:13:46-1#
  • Ja. Habe ich übrigens auch von deinem Podcast - hast du, glaube ich, auch schon Mal ein paar Mal erwähnt - habe ich mit übernommen, funktioniert super. Das mache ich oftmals abends, wenn ich nochmal - an den Trainingstagen, wo ich Training gebe - da mache ich dann eben halt so ein ähnliches Müsli, bloß plus eben halt nochmal Hand mit Nüssen rein. Und da habe ich dann eben halt auch so einen mini Proteinshake, der kommt dann sozusagen über die Haferflocken rüber, esse ich dann, dann gebe Training und dann geht es nach Hause, damit ich nicht mehr so viel abends esse. Das // finde ich immer so spät. // #00:14:19-8#
  • // Das ist ein super // Powerfood, aber. #00:14:19-7#
  • Ja. Das ist prima. #00:14:22-2#
  • Jetzt sind wir schon voll beim Essen, da kriegt man richtig Appetit. #00:14:24-3#
  • Ja. Keine Sorge/ #00:14:26-9#
  • Es kommt noch was. #00:14:28-2#
  • Haben wir nachher, da ist ordentlich Gemüse geschnippelt, dann gibt es dann eben halt noch Fleisch auf den Grill, also du wirst satt werden. Du wirst satt werden. #00:14:37-6#
  • Ich bin versorgt. Wunderbar. Bei Frank sind wir alle versorgt. #00:14:41-2#
  • Was würdest du jemandem empfehlen/ einfach, wir wissen ja eigentlich alle, okay, wir sollten uns besser ernähren. Wie kriege ich Leute dazu? Oder allgemein als Frage: Wie kriegen wir Leute dazu, sich einfach besser zu ernähren, sich damit zu beschäftigen und das eben halt auch zu machen, ohne dass irgendwas Schlimmes passieren muss? Das heißt, ohne dass die Diabetes an der Haustür klopft, ohne dass man sozusagen nicht mehr in den Wagen reinkommt, weil man einfach mit der Plauze sich sozusagen im Lenkrad festkeilt, oder sowas. Also wie schafft man das sozusagen ohne Schmerz die richtigen Entscheidungen zu treffen? #00:15:28-1#
  • Na ja, das eine ist natürlich so die praktischen Tipps, so wie kann ich irgendwie simple Sachen machen, die zum Beispiel nicht schwierig sind, keine Zeit kosten. Aber ich finde es gibt da vorher noch einen Step und das ist aber tatsächlich eine Kopfsache. Ne? Das ist so eine Entscheidung und das klingt jetzt vielleicht so ein bisschen esoterisch, das ist aber gar nicht so gemeint, aber alles beginnt mit einem Bewusstsein und mit Achtsamkeit. Und das ist jetzt irgendwie gar nicht irgendwie so spirituell oder irgendwie gemeint, sondern es geht einfach darum - und das ist wirklich mein erster Tipp für jeden - sich im Alltag mal zu beobachten, egal was ich esse, wie fühlt sich das eigentlich an? Und nehmen wir mal ein Beispiel. Wenn wir Junkfood essen, also irgendwas, was weiß ich, fettigen Burger, Pommes, wo ich sage, okay, ist vielleicht in dem Moment lecker, aber das ist jetzt nicht wirklich das, was meinem Körper eigentlich gut tut. Wenn man das mal isst und nicht dabei irgendwie Fernsehen guckt oder im Handy bei Facebook surft, sondern wirklich mal sich auf diesen Burger konzentriert, dann wird man feststellen, dass das gar nicht so geil ist für den Körper. Also man hat zwar in dem Moment natürlich irgendwie eine gewisse Befriedigung, aber es sind nicht wirklich Nährstoffe drin, die der Körper braucht. Das heißt, es macht oft auch müde. Wenn man mal beobachtet, wenn man Junkfood isst, insbesondere bei Zucker, da hat man das natürlich noch viel krasser als bei einem Burger, da hat man eher so das Fettproblem. Aber wenn ich jetzt irgendwie so ein, keine Ahnung, so eine halbe Tonne Eiscreme vorm Fernseher löffele, das macht müde. Und wenn man sowas dann halt tagsüber macht, also wenn man eigentlich noch was vorhat, weil vorm Fernseher kriegt man es ja dann gar nicht mehr so mit und schläft im Zweifel ein, dann merkt man auch, dass die Energiekurve so richtig runtergeht. Und das ist aber der erste Schritt, dass man das mal spürt oder umgekehrt, wenn man mal etwas Gesundes isst, wie zum Beispiel dieses tolle Rezept, was du gesagt hast, so mit Haferflocken, Ei, Nüssen, dass man da auch mal reinspürt und sagt: "Boah, was gibt mir das für eine Energie? Was gibt mir das für eine Power? Wie lange bin ich auch satt?" #00:17:22-9#
  • Bei dem Rezept, lange. #00:17:24-6#
  • Richtig. Und das ist ja zum Beispiel auch ein Vorteil, weil die meisten Menschen, also auch die Leute, die gerne auch kochen und genießen, die sagen immer: "Ja, aber der Tag und ich habe keine Zeit." Das ist ja auch irgendwie schön, wenn man sagt: "Hey, ich habe eine wertige Mahlzeit und ich muss mich dann stundenlang eigentlich nicht mehr um das Essen kümmern." Also das heißt der erste Schritt ist wirklich auch mal reinzuspüren, wie geht es mir eigentlich mit bestimmten Lebensmitteln? Und, weil es gibt nämlich eine Sache, die ist beim Essen insbesondere, wenn man so Junkfood oder so isst, sehr interessant, wir essen nämlich ganz oft gar nicht aus Hunger. #00:17:56-1#
  • Gewohnheit. Ja. #00:17:57-7#
  • Aus Gewohnheit oder auch aus Emotionen heraus. Männer wie Frauen. Das heißt, das sind manchmal so, wie du schon sagtest, das sind so Gewohnheiten, so Mechanismen, die wir gar nicht mitkriegen. Zum Beispiel, es gibt Leute, die immer, wenn sie abends von der Arbeit nach Hause kommen, wenn der Stress so abfällt, erstmal zum Kühlschrank. Ja? Das ist auch so ein Klassiker. Ich kenne ganz viele Leute auch in meinem Coaching, die sagen: "Ja, tagsüber kriege ich das echt gut hin, aber abends dann, wenn ich dann abends zu Hause bin, dann geht es los." #00:18:25-0#
  • Lustig, also das ist jetzt nicht eine Sache, die ich jetzt sozusagen wirklich jedem empfehlen würde, aber ich habe das eine Zeitlang gemacht, da habe ich eben halt nur eine Mahlzeit abends gegessen. #00:18:40-8#
  • Komplett nur eine? #00:18:41-9#
  • Nur eine. #00:18:43-1#
  • Ja. Eine große. #00:18:43-1#
  • War riesig, aber ich habe dabei immer noch abgenommen. Aber das lustige war, diese Mahlzeit erfolgte dann erst nachdem der ganze Tag gelaufen war. Also ich hatte dann einfach nichts mehr, was danach auf dem Plan stand. Das heißt, ich konnte auch wirklich relaxen und ich habe dieses Essen einfach in dem Moment wirklich genossen. Ja? Also, weil die Zeit war da, es war nichts, was mich sonst noch bedrückt hat. Und ich/ keine Ahnung, das war eben halt ein Steak, danach nochmal ein Omelett mit vier Eiern und ich war immer noch im Kaloriendefizit. Ja? Also. Und das war eben halt/ ich bin jemand der gerne viel isst. Ja? Das ist bestimmt irgendwie so ein psychologisches Kindheitsproblem, so nach dem Motto: "Ja toll, du hast den Teller aufgegessen." Oder sowas, ne? #00:19:47-6#
  • Und du trainierst ja aber auch viel. Das muss man auch dazu sagen. Du hast ja auch den Bedarf. #00:19:53-3#
  • Ja. Das ist in dem Bereich, in dem ich trainiere, ich glaube, ich ernähre mich unterschiedlich das Jahr über. Also ich mache jetzt nicht immer nur eine Sache sozusagen, sondern ich, je nach Lebensumständen, geht das eben halt auch mal ein bisschen hin und her. Und ich trainiere auch nicht immer nur eine Sache. Grundsätzlich habe ichnatürlich immer ein Training von Kettlebell. Aber dann eben halt viele Kraftakte, Stone-Lifting, solche Sachen, die sich dann saisonal eben halt auch so ein bisschen abwechseln. Also Sommer bringt natürlich das Stone-Lifting mehr Spaß, als im Winter, wenn deine Flossen am Stein festfrieren. Ne? Da bin ich vielleicht noch nicht Schotte genug für, dass mir das nichts ausmacht. Aber da wandelt sich das eben halt auch so ein bisschen. Und das Schöne ist, ich bin kein - wie soll ich sagen - ich bin kein Profisportler, der sozusagen immer seine Fußballleistung immer auf den Punkt bringen muss sozusagen, sondern ich kann das durchaus mal ein bisschen meine Prioritäten wechseln, ohne dass ich mir oder jemand anderem damit weh tue. Was ich auch für ein bisschen gesünder halte. Wenn ich immer nur eine Sache mache sozusagen, dann ist das gegebenenfalls auch nicht so. #00:21:18-6#
  • Genau. Also sich so eine gewisse Flexibilität bewahren und damit auch irgendwie einen Ausgleich schaffen und so eine Balance haben. Und ich glaube das ist beim Sport wie mit dem Essen. Also Balance ist sowieso immer das Zauberwort. Ja. #00:21:31-6#
  • Also beim Kettlebell ist das dann eben halt zum Beispiel, dass - ich sage mal - die Leute, die können mit der schwachen Hand nicht so viel nach oben über Kopf pressen wie mit der starken Hand. Wenn sie dann eben halt immer dieses mit links machen, was geht und mit rechts machen, was geht, dann werden sie feststellen, dass diese Dysbalance zwischen links und rechts weiter auseinanderklafft. Das heißt ich rate denen dann eben halt auch, dann eben halt immer mit links zu pressen was geht und mit rechts wird einfach nur gleichgezogen. So. Und das ist eben halt eine Möglichkeit, wo man dann eben halt diese Dysbalance so gleich so ein bisschen weniger macht. Also es gibt natürlich, also generell alles, wo die rechte und die linke Körperhälfte eben halt unterschiedlich stark ausgeprägt sind, sind potenziell nicht so gesund. Es ist normal, aber irgendwann, wenn das zu stark auseinandergeht, das ist ungefähr so wie mit der Gesellschaftsschicht, wenn die Schere zwischen Arm und Reich zu weit auseinandergeht, dann entstehen eben halt echt große Spannungen. #00:22:37-2#
  • Absolut. Aber wie sind wir darauf jetzt gekommen, Frank? #00:22:40-4#
  • Ernährung, Ernährungs- sozusagen Unterschiedlichkeiten, aber das spielt auch gar keine Rolle, weil ich habe nämlich noch eine Frage, ich finde die eben halt immer sehr wichtig, weil ich habe festgestellt, also im Sommer war ich - für meine Verhältnisse - ziemlich ripped - also jetzt auch auf dem FlowFest zum Beispiel. Und danach gab es dann eben halt aber auch mal Probleme, also zum Beispiel mein Vater ist dann eben halt gestorben und dann waren eben halt Zeiten wo ich mich um Familienangelegenheiten kümmern musste, trainieren waren dann eben halt auch nicht so viel, wie ich es gerne hätte und wollte. Und dann stand dann eben halt auch Familienurlaub an und dann eben halt auch RKC 2 Rezertifizierung. Und dazu musst du wissen, mit dem Pull-up habe ich immer Schwierigkeiten, aber wenn du über 100 Kilo wiegst, musst du den Pull-up nur mit 16 Kilo Zusatzgewicht machen und nicht mit 24. Das heißt, ich habe dann eben halt ordentlich gegessen, um dann eben halt noch die letzten vier Kilo draufzukriegen, damit ich kurz über 100 bin. Und im Sommer habe 86 gewogen. Das heißt, ich sage mal, in drei Monaten, 13 Kilo eben halt zugenommen. Und nein, es war leider nicht alles Muskelmasse. Und jetzt ist das eben halt auch RKC 2 Rezertifizierung ist im Sack, also alles in Ordnung, toi, toi, toi alles geschafft. Und jetzt ist die Frage, dann habe ich eben halt wieder Schwierigkeiten, gerade ein bisschen erkältet, das heißt ich kann nicht so trainieren, wie ich es, ne? Also, dass es eben halt nicht gesund ist ordentlich hart zu trainieren und mit Erkältung, bitte lasst das sein. Wenn ihr kein Profi seid, dann lasst es einfach. #00:24:27-2#
  • Auf jeden Fall. Echt zu Hause bleiben, schonen, auf den Körper hören. #00:24:29-8#
  • Genau. #00:24:30-7#
  • Das kann ich auch nur bestätigen. #00:24:31-9#
  • Und wie kriegt man das besser hin sozusagen, ich sage mal, vom Pferd gefallen, was die Ernährung angeht, wieder aufzusatteln? #00:24:41-5#
  • Wieder reinzukommen. #00:24:42-2#
  • Genau. #00:24:42-4#
  • Ja. Also ganz klare Antwort. Prinzip der Minimalkonstanz, nennt sich das. Das heißt, das ist sowas wie eine Politik der kleinen Schritte. Wir neigen alle so dazu, egal, ob wir beim Sport raus sind oder bei der Ernährung, wenn wir irgendwie so eine schlechte Phase vielleicht hatten, dann ist ja auch so ein bisschen Frust und eine gewisse Unzufriedenheit. Und wir neigen alle so - das ist menschlich, das ist ganz normal - wir neigen dazu, dass wir dann irgendwann so sagen: "So jetzt habe ich die Schnauze voll und ab jetzt 2000 Prozent." Und das geht sehr oft in die Hose, weil wir dann sehr oft die Latte wahnsinnig hochlegen und das Pensum - das ist wie, wenn ein Sportanfänger sagt: "So, jetzt fange ich an mit Sport, fünf Mal die Woche ins Gym". #00:25:25-5#
  • Genau. 200 Kilo Bench-press. #00:25:28-8#
  • Richtig. Und dann noch eine Stunde Cardio hinterher. So. Das ist natürlich am Anfang viel zu viel und das ist auch beim Essen genauso. Also ich erlebe das zum Beispiel bei Klienten, kurze Story: Die meisten, die zu mir kommen, wenn sie zum Beispiel abnehmen wollen, die wollen einen Ernährungsplan haben. Kriegen sie auch. Aber das ist dann auch oft zu viel auf einmal. Also je nachdem wen ich da so vor mir sitzen habe, sage ich auch manchmal: "Pass mal auf, wir kümmern uns jetzt erstmal nur um das Frühstück und das andere machst du erstmal so weiter wie bisher. Weil wenn du das Frühstück änderst und das Mittagessen und das Abendbrot und das noch, und das noch - das ist oft zu viel." Das heißt, um wieder reinzukommen ist mein Tipp, eine Sache rausnehmen, sich auf die fokussieren und die erstmal konstant ein, zwei Wochen durchziehen. Und dann immer Schritt für Schritt ein bisschen was dazu nehmen. Das dauert dann zwar im gesamten ein bisschen länger, ist aber die sehr viel stabilere Variante. Und das ist dieses Prinzip der Minimalkonstanz. Das ist wie, zum Beispiel stell dir mal einen Sportanfänger vor. Also einen wirklich total unsportlichen Menschen und der sagt jetzt: "So, ab jetzt mache ich jeden Tag 20 Geräte im Fitnessstudio." Wird echt schwierig das durchzuziehen. Aber stell dir vor, dieser Sportanfänger sagt: "Jeden Morgen vor dem Aufstehen mache ich drei Runden so viele Liegestütze, wie ich kann." Stell dir mal vor, der macht das jeden Tag, nur diese Liegestütze, überlege mal, wie viele Liegestütze der nach einem halben Jahr schafft. Das ist mega. Und so sehe ich das halt auch mit dem Essen. Das heißt, um wieder reinzukommen suche dir, oder sucht euch, vielleicht eine Baustelle, zum Beispiel das Frühstück, und sagt: "So, ich kümmere mich mal jetzt um ein gesundes Frühstück. Ich sage jetzt mal, diese Woche gehe ich jeden Tag mit einem gesunden Frühstück aus dem Haus oder mache mir ein gesundes und der Rest, erstmal gucken." Und wenn das steht und das dauert eine gewisse Zeit, man sagt so, dass man so drei Wochen ungefähr braucht bis man eine gute Gewohnheit wirklich etabliert. Dann kannst du das nächste nehmen. #00:27:21-5#
  • Ja. Wie ist deine Erfahrung, also ich stelle manchmal fest eben halt, gewisse Ernährungsweisen funktionieren bei mir nur eine gewisse Zeit lang. Ne? Intermittent Fasting, super und dann irgendwie nach zwei Monaten oder sowas irgendwie nicht mehr das Gelbe im Ei. Dann fange ich eben halt an ein bisschen Frühstück zu essen und dann eben halt insgesamt so zwei Mal über den Tag verteilt, läuft dann auch wieder gut. Nach einer Zeit das wieder nicht. Und gibt es da/ ich versuche das bewusst zu regeln, das heißt immer, wenn ich merke, okay, diese eine Ernährungsform passt nicht mehr in mein jetziges aktuelles Leben, versuche ich das dementsprechend vernünftig anzupassen. Gibt es da irgendwelche Tipps, die du mir vielleicht noch auf den Weg oder anderen Leuten noch mit auf den Weg geben könntest? Weil ich glaube nicht, dass es die eine Form der Ernährung gibt. #00:28:15-6#
  • Glaube ich auch nicht. Und ich muss sagen, das was ich von dir weiß oder was du erzählst, finde ich, klingt schon sehr richtig, nämlich wie du auch schon gesagt hast, dass du so über das Jahr auch unterschiedlich isst und dass du es eben anpasst. Das finde ich auch total richtig und wichtig, dass man flexibel bleibt. Ich bin überhaupt kein Freund davon, egal welche Ernährungsweise du nimmst, ob du Intermittent Fasten nimmst oder Low Carb, High Carb, Paleo, Vegan, das ist mir scheißegal, ich bin immer dagegen, dass man so ein strenges Korsett nimmt und sagt, das ist jetzt der eine Weg und nur so. Es gibt sicher Menschen, für die funktioniert das, aber ich finde, man macht sich damit das Leben sehr, sehr schwer. Es gibt halt eine Sache, dass ist halt die gesunde Basis für alles und das ist Clean Eating. Also das ich so naturbelassen wie möglich esse. Und das haben ja auch alle diese Ernährungsformen gemeinsam. Also ob ich jetzt ein Buch über das Fasten hole/ #00:29:06-1#
  • Die meisten, also ich habe im Profisportlerbereich noch nicht die Donut-Diät gefunden. #00:29:10-4#
  • Genau. Keiner wird dir sagen: "Iss einen Donut, oder ein Snickers oder eine Tiefkühlpizza." Sondern egal ob du Low Carb, High Carb unterwegs bist, alle werden dir sagen, iss Dinge der Natur. Also was weiß ich, Obst, Gemüse, Reis, Kartoffeln, alles was eben aus der Natur kommt und so wenig industriell verarbeitet wie möglich. Und ich finde, das sollte einfach die Basis sein. Und wenn man sich daran orientiert - orientiert heißt nicht 100 Prozent, sondern vielleicht 80 Prozent - und den Rest ein bisschen locker und dann finde ich, dann sollte man den Rest auch wirklich nach Gefühl machen tatsächlich. Weil, ich stelle immer wieder fest, früher bei mir selber, aber auch bei meinen Klienten und in meinem Umfeld, wir haben es extrem verlernt auf unseren Körper zu hören. Wir leben sehr nach Plänen, wir lassen uns sehr beeinflussen, so das ist jetzt richtig und du musst jetzt Low Carb. Es gibt auch viele Trends. #00:29:59-8#
  • Aber Sarah, eigenes Denken tut doch weh. Also komm, jetzt sei doch nicht so gnadenlos mit den Leuten. #00:30:06-4#
  • Es ist ja noch nicht einmal Denken, es ist ja tatsächlich nur fühlen. Ich finde, das mit dem Fasten - du hast ein super Beispiel gebracht. Ich finde intermittierendes Fasten, zum Beispiel, auch sehr gut. Ich glaube wir haben zum Beispiel eine Sache auch gemeinsam - was ich aus dem Vorgespräch weiß - wir trinken gerne mal morgen so einen "Bullet Proof-Coffee". Also// #00:30:22-5#
  • Ja. #00:30:22-8#
  • //Kokosöl, Kaffee mit ein bisschen Butter. Ich zum Beispiel mache das, das gibt mir morgens/ Also, das ist ein Kaffee, dann nehme ich immer einen Teelöffel Butter vom Weiderind und einen Teelöffel Kokosöl. Gibt dir einen super Fokus, Energie und hält dich bis mittags irgendwie satt. Aber/ #00:30:38-9#
  • Also Sarah hält das bis mittags satt. #00:30:40-5#
  • Ja gut. Du müsstest vielleicht ein halbes Paket Butter reinmachen. Aber was ich damit sagen möchte, ist: Das ist zum Beispiel eine Ernährungsform, die ich sehr oft mache, einfach für die Energie, für den Fokus. Ich merke aber zum Beispiel, wenn ich das drei oder vier Tage mache, dann der vierte oder fünfte Tag, da will mein Körper das nicht mehr. Also da wache ich zum Beispiel morgens auf und habe schon morgens um sechs oder so richtig Hunger. So, und früher hätte ich den Fehler gemacht, zu sagen: "Nein, das darfst du jetzt aber nicht, weil du machst jetzt hier das Fasten." Und heute sage ich: "Nee, mein Körper sagt, der will das jetzt." #00:31:16-4#
  • Ja. #00:31:16-8#
  • Und das ist, was ich meine. Also einfach mal wirklich spüren und wenn sich der Magen zusammenzieht und du hast mega Hunger. Warum denn dann nicht essen? Es sei denn, ihr seid jetzt gerade irgendwie im Wettkampf oder Bodybuilding oder was auch immer, das ist eine andere Geschichte. Das ist aber Leistungssport, das ist nicht die Masse draußen. Und warum sollten Menschen, die jetzt nicht unbedingt beim Bodybuilding auf der Bühne stehen oder einen Wettkampf haben - Weltmeisterschaft - sich so kasteien? #00:31:42-0#
  • Genau, manchmal hat es eben halt auch wirkliche Gründe, also dass man einen höheren Energiebedarf hat. #00:31:48-1#
  • Genau. #00:31:48-7#
  • Fällt mir ein, wenn ich immer ein bisschen erkältet bin, dann schaffe ich das nicht, mich zu disziplinieren mit dem Essen. #00:31:55-5#
  • Ja. #00:31:58-0#
  • Dann ist sozusagen: (hecheln, lachen) Ja, einfach so. #00:32:05-4#
  • Ja. #00:32:05-8#
  • So: (hecheln) Lass mich in Ruhe. #00:32:08-6#
  • Nein ich glaube, das ist/ #00:32:10-0#
  • Ich esse jetzt. #00:32:10-1#
  • Ich glaube, das ist tatsächlich auch so ein bisschen so eine Kopfsache. Weil wenn wir krank sind, dann fühlen wir uns ja nicht wohl, wir fühlen uns ja doof. Irgendwie im Bett zu liegen und so, und man sich ja irgendwie schlecht. Und ich glaube, Essen hat auch/ das ist, was ich vorhin meinte, das hat viel mit Emotionen zu tun. Essen kompensiert auch oft was und gerade, wenn es uns nicht so gut geht, zum Beispiel körperlich, da haben wir auch das Bedürfnis uns, ja, was Gutes einfach zu tun. #00:32:32-0#
  • Ja. #00:32:32-6#
  • So und das kenne ich halt auch von mir selber - vor allem als Kind - da war ich auch sehr verwöhnt so mit Schokolade. Und wenn ich dann Grippe hatte und dann lag ich da bei meiner Mama oder meiner Oma auf der Couch. Und dann: "Soll ich dir was mitbringen?", "Ja, Kinderriegel", und so, ne? #00:32:46-4#
  • Ja. #00:32:47-6#
  • Das ist, man will sich ja was Gutes tun. Ja, zum Glück ist die Erkältung ja nach ein paar Tagen vorbei und dann wäre die Chance - Frank - wieder sozusagen den geraden Weg einzuschlagen, ja. #00:32:58-6#
  • Ja, ja. Das stimmt, da hast du Recht. Du hast Recht. #00:33:01-1#
  • Aber das ist ja/ #00:33:03-1#
  • Aber ich sage es mal so, es ist ja nicht, dass ich, wenn ich ein bisschen erkältet bin, dass ich dann irgendwie hemmungslos fresse. Aber ich merke das ganz eindeutig, wenn dann eben halt so die selbstgebackenen Plätzchen da irgendwie liegen habe ich wesentlich mehr Schwierigkeiten, zu sagen: "Nö, eins reicht." Als wenn ich irgendwie ein bisschen erkältet bin, also das/ #00:33:26-1#
  • Das kommt natürlich auch noch dazu, vor allem wenn die Plätzchen da stehen. Jetzt haben wir ja auch die Weihnachtszeit und das ist ja dann auch immer die Phase. Das war ganz witzig, ich hatte einen lustigen Ausbilder, also als ich meine Ernährungsberater-Lizenz gemacht habe, hatte ich einen sehr lustigen Ausbilder. Der hat uns dann was über die ganzen Krankheitsbilder erzählt: Adipositas, Diabetes Typ II. Und die Vorstufe ist ja so eine Insulinresistenz, ja? #00:33:50-8#
  • Ja. #00:33:51-3#
  • Also, wenn man zu viel Zucker isst. Und dann hat der immer so gesagt: "Na ja zwischen Weihnachten und Silvester haben wir ja alle so eine vorübergehende Insulinresistenz." Ich so: Ja stimmt. Also wenn man jetzt sozusagen so viel Zucker isst, dass dann die Zellen einfach voll sind und der Körper nicht mehr weiß, wo er das alles hin packen muss, so ja. #00:34:09-2#
  • Ich glaube das/ Es gibt ein italienisches Sprichwort, glaube ich, das heißt: "Du wirst nicht dick zwischen Weihnachten und Neujahr, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten." #00:34:18-2#
  • Richtig, richtig. Und ich glaube das sind alles so Sachen/ Also, ich sehe das inzwischen echt total locker. Ich meine, du merkst ja auch, mein Ansatz ist sehr undogmatisch. Ich sage nicht: "Das ist der Weg, das ist der eine Weg für jeden, das muss so." Ich bin dafür, dass man es ein bisschen flexibel hält, dass man auch nicht vergisst, zu leben. Aber, dass man eben so etwas wie eine gesunde Basis hat. Eine Sache übrigens fällt mir dazu noch ein, ist - bei dem Wort Basis - ist: viele Menschen kümmern sich extrem um Details in der Ernährung. Also zum Beispiel Supplements, Nahrungsergänzungsmittel, das ist so glaube ich so diese Haltung, was wir glauben: Hey, the quick fix. Wir kaufen uns eine Pille oder irgendein Pülverchen und dann kommen halt die Muskeln oder so. Aber wir wissen natürlich alle, ohne hartes Training passiert da überhaupt nichts, ne? #00:35:05-6#
  • Ja hartes Training ist auch wieder die Geschichte, ne? Also da hast du genau das gleiche Problem wie mit der Ernährung, dass die Leute dann meinen, wenn die unheimlich kaputt sind nach dem Training, dass das wirklich viel gebracht hat. Und das ist meistens auch wirklich echt gar nicht der Fall, weil je kaputter ich bin, desto schlechter kann ich die Bewegungsausführung machen und desto höher steigt das Verletzungsrisiko. #00:35:29-6#
  • Und du brauchst länger, um dich zu erholen. #00:35:31-4#
  • Genau und das heißt, wenn ich eben halt nur ein bisschen trainiere - in Anführungsstrichelchen - solange ich die Form noch gut halten kann, kann ich am nächsten Tag wieder trainieren. Oder ich kann dann einfach duschen und abends noch auf Piste gehen. #00:35:46-8#
  • Genau. Also alles was/ #00:35:48-3#
  • Gilt jetzt nicht im Profi-Bodybuilder Bereich, ne? Also die müssen andere Reize setzen oder so was, aber wenn es jetzt um Kraft geht, dann ist das ein sehr, sehr guter Weg, dann eben halt immer noch ein bisschen Reserve im Tank zu lassen. #00:36:01-3#
  • Ja, genau. Das ist aber die Frage der Zielsetzung, ne? #00:36:04-2#
  • Ja. #00:36:04-5#
  • Also Bodybuilder, die Ernährung auch, die da/ Die paar Tage vor dem Wettkampf, also das ist/ #00:36:09-1#
  • Ist Hammer. Ich muss sagen, wirklich, die bewundere ich wirklich für die Disziplin. #00:36:15-0#
  • Das ist Wahnsinn, ja. #00:36:15-6#
  • Das, boah. #00:36:17-8#
  • Aber gut, das ist wieder die Sache: Wenn du natürlich irgendwie ein Ziel echt hast und dich total fokussierst, dann geht das eben auch. Aber ich zum Beispiel, ich kenne auch eine Bodybuilderin, die ist auch Deutsche Meisterin im - also als Bikini-Meisterin und dann in Figur geworden. Und wirklich Wahnsinn diese Form, diese Disziplin, auch über Weihnachten. Da gab es dann wirklich nur hier ihr Hühnchen-Brokkoli, also das ist echt krass, das durchzuziehen. Aber nach dem Wettkampf ist sie zum Beispiel auch in ein ziemliches Loch gefallen und hat dann wirklich nur noch gefressen und die war nach drei Monaten richtig dick. #00:36:52-8#
  • Ja. #00:36:53-6#
  • Also das/ es gibt, manche stecken es weg, aber auch nicht alle. #00:36:57-0#
  • Ja das ist, Dan John hat das mal gesagt, es geht darum eben halt, dass die Leute, wenn die richtig sozusagen auf dem Zenit sind, ihres Erfolges, keine Ahnung, Olympiade gewonnen oder irgendetwas in diese Richtung. Also wirklich ein richtig hartes Ziel erreicht haben, sozusagen: "All-time-best-lift" oder was auch immer. Also wo du ganz genau weißt: "Okay, das war jetzt mein Rekord. Den werde ich auch nie wieder schlagen", oder so was. Danach geht es eben halt nur noch abwärts. Die Frage ist: Wie gehst du damit um? #00:37:36-8#
  • Ja, man kann eine Top-Form nur kurz halten. Das ist ja auch das Gleiche, in etwas harmloser, mit diesen ganzen zehn Wochen Programmen und so, die auf dem Markt sind. Und da wird dann immer mit diesen Transformationsbildern geworben und du hast dann ein Sixpack. Ich sage so, ja, aber wie lange hast du das? Wie lange kannst du diese Diät fortführen und wie geht es dir danach? #00:37:57-8#
  • Das ist wie, ich glaube, wie mit der Kraft. Und das ist wirklich nicht neu: Solange wie du brauchst, um es zu bekommen, bleibt es auch. #00:38:07-0#
  • Ja, warum machen wir das eigentlich? Warum machen wir eigentlich diesen Sport? #00:38:13-3#
  • Abwechslung? #00:38:14-0#
  • Ja. #00:38:14-9#
  • Ja okay, also bei mir ist es, ich schubse gerne einfach schwere Gewichte von A nach B. #00:38:20-0#
  • Ja. #00:38:20-3#
  • Also das bringt mir einfach Spaß, ne? Und das ist vielleicht genauso stupide, wenn die Leute irgendwie Candy Crush auf ihrem Tablet spielen oder Smartphone oder so was. #00:38:32-4#
  • Kotz. #00:38:32-5#
  • Aber das Lustige ist, wenn du Candy Crush spielst auf einem Smartphone und da richtig gut bist, die Leute dich nicht unbedingt anflehen bei ihnen beim Umzug mitzuhelfen. Wenn du allerdings dich mit Gewichten beschäftigst, dann/ #00:38:46-0#
  • Oh Wahnsinn, da muss ich an den Umzug denken, da müsste ich eigentlich das nächste Mal dich anrufen. Da hat ein Typ meine Waschmaschine - und das ist so eine mit so einer Riesentrommel gewesen - der hat die irgendwie alleine so auf den Rücken genommen, das war sehr beeindruckend. Aber für dich ist das wahrscheinlich ein Warm-Up. #00:39:00-6#
  • Ja, kommt drauf an. #00:39:03-0#
  • Aber es waren drei Treppen Altbau, ne? #00:39:04-2#
  • Ja, ja solche Umzüge kenne ich auch. Aber das geht noch, wenn alles gut vorbereitet ist für den Umzug, helfe ich meinen Kumpels gerne. Das Einzige, wenn du weißt, du kommst zum Umzugstag hin und die fangen dann an, die Boxen erst zu packen. Dann weißt du: Der Tag wird scheiße! Weil du weißt die haben es nicht drauf. #00:39:29-6#
  • Ja. #00:39:30-5#
  • Und was ich liebe, wenn du da hinkommst, du kriegst einen Kaffee in die Hand und dann siehst du: alles geordnete Boxen, alles fertig, alles neben der Tür und du brauchst die Sachen einfach nur/ #00:39:40-1#
  • Ja und da steht drauf, wo das alles hinkommt, Küche, Bad und so weiter. #00:39:42-1#
  • Genau, zack und dann weißt du auch, du bist schnell damit durch und alle da. #00:39:45-4#
  • So mache ich das immer. #00:39:45-9#
  • Hervorragend. #00:39:47-3#
  • Aber das soll ja kein/ #00:39:48-0#
  • Hast du mal einen Zaunpfahl gewogen? #00:39:49-0#
  • Das soll ja auch kein Aufruf sein, ja? Frank möchte nicht gänzlich beim Umzug helfen. #00:39:58-5#
  • Nein, nein, nein, nein. Das sage ich immer meiner kleinen Tochter: "Weißt du, selber schleppen macht stark." #00:39:59-4#
  • Ja, sehr gut. Stimmt. #00:40:02-4#
  • Super, klasse. Dann würde ich dann eben halt euch nochmal bitten: Bitte hört in Sarahs Podcast rein, der ist wirklich gut, wirklich sehr, sehr gute Tipps bei. Und ich danke dir auf jeden Fall, dass du dir die Zeit genommen hast für diesen Podcast. #00:40:20-3#
  • Ja gern. #00:40:20-9#
  • Und ich habe jetzt noch eine kleine Gemeinheit, es ist nämlich noch nicht ganz vorbei. #00:40:24-4#
  • Ja. #00:40:24-9#
  • Und zwar, wenn du irgendwie drei Tipps hast für die Zuhörer, wie sie ihr Leben verbessern sollen - oder können. Und zwar muss das jetzt nicht auf Ernährung beschränkt sein. Das kann auch im Umgang miteinander zu tun haben oder mit einem Training oder "Wie werde ich ein netterer Mensch?" oder irgendwas in dieser Richtung. Einfach drei Tipps. #00:40:43-0#
  • Ja. #00:40:43-1#
  • Es müssen nicht die weltbesten Tipps sein. Also das müssen wir jetzt nicht in Stein meißeln und dann irgendwie als Gebote hin- und hertragen. Drei Sachen, die dir einfallen, die du den Leuten vielleicht so mit auf den Weg geben möchtest. #00:40:54-1#
  • Okay, Tipp eins ist tatsächlich Ernährung, das ist ja auch mein Spezialgebiet. Und zwar, was ein guter Start ist, für alle die sagen: "Ja, ich möchte jetzt wirklich loslegen, ich weiß aber nicht so richtig wie." Mein erster Tipp ist einfach, immer gesunde Snacks in die Tasche schmeißen. Gesunde Snacks kriegt man überall, auch am Bahnhof, dass man sich einfach ein bisschen Gemüse holt oder ein bisschen Obst - Apfel, Banane. Das sind gar keine Sachen, wo man sagt: "Wow, das habe ich jetzt noch nie in meinem Leben gehört!" Aber das sind halt meistens wirklich die besten Dinge. Dinge der Natur oder hartgekochte Eier mitnehmen oder eine Packung Nüsse. Das sind alles so Dinge, ja? #00:41:32-3#
  • Das hat sie eben halt im, beim FlowFest eben halt gesagt. #00:41:38-6#
  • Ja stimmt. #00:41:39-4#
  • Grundsätzlich alle Sachen, für die keine Werbung gemacht wird. #00:41:41-8#
  • Richtig. Das ist nämlich/ das ist, wenn ihr etwas schon mal in einer TV-Werbung nämlich gesehen habt, dann ist es garantiert nicht clean. Weil zum Beispiel so ein Lachsfilet, dafür gibt es keine Werbung, aber für Iglo-Fischstäbchen schon. Aber das ist auch wieder sehr unnatürlich, wächst auch nicht im Garten, kann man nicht jagen. Also, mein erster Tipp ist: Gesunde Snacks mitnehmen. Mein zweiter Tipp ist, um auch Zeit zu sparen, ist, dass man sich zum Beispiel beim Kochen auf wenige Zutaten beschränkt. Ich sage immer, wenn man sich zum Beispiel eine Gemüsereis-Pfanne macht, dann muss man nicht zwanzig Gemüsesorten machen, sondern man kann, wenn man möchte, wenn man es einfach möchte, sich einfach mal ein Gemüse herauswählen, das man gerne mag. Ich zum Beispiel liebe Bohnen, grüne Bohnen und dann macht man einfach Reis mit Bohnen, das ist fantastisch. Und da kann man übrigens - das ist so zwei B, Tipp zwei B - da kann man nämlich auch Zeit sparen indem man zum Beispiel Tiefkühlvarianten holt. Ich hole ganz oft Tiefkühlgemüse, das wird erntefrisch eingefroren und je nachdem wo man so einkaufen geht, ist es manchmal frischer als wenn es im Laden schon drei Tage herumliegt, ja. #00:42:45-3#
  • Darf ich Variante C noch dazu nehmen? #00:42:47-0#
  • Ja, gerne. #00:42:48-0#
  • Also mit der Gemüsepfanne, wenn ihr da noch ein bisschen Protein braucht, haut einfach sechs Eier rein. #00:42:52-7#
  • Sechs Eier oder die To-Go Variante: Eine Dose Thunfisch. #00:42:57-4#
  • Ja. #00:42:58-1#
  • Thunfisch ist auch - klar man sollte ein bisschen was Vernünftiges holen, mit dem Frischfang-Zeichen. #00:43:04-3#
  • Würdest du mit Öl oder würdest du Thunfisch mit/ #00:43:05-9#
  • Kommt auf das Ziel an, man muss natürlich da beachten, wenn halt Öl darauf ist, schmeckt es meistens ein bisschen/ ist es nicht ganz so trocken, hat natürlich ein bisschen mehr Kalorien. Also für alle, die eher so wie du unterwegs sind, die wirklich auch gut essen müssen, für den Job, für die Arbeit, für das Training, gerne mit Öl. Ansonsten für alle, die ein bisschen auf Kalorien achten wollen, die abnehmen wollen, würde ich die naturale nehmen. #00:43:26-9#
  • Ja du kannst auch naturale nehmen und nimmst dann einfach dein eigenes Olivenöl, weil das ist bestimmt besser als/ #00:43:32-9#
  • Wahrscheinlich ist es sogar noch besser, aber die gekaufte, das wäre sozusagen die To-Go Variante. Und dann habe ich noch einen dritten Tipp, der mit Ernährung nichts zu tun hat, aber der damit zu tun hat, dass man irgendwie ein, ja ein glücklicherer Mensch ist. Das ist nämlich ein Ritual, was ich seit zwei Monaten mache und das bewirkt wirklich Wunder. Und zwar: Jeden Morgen habe ich - also ich habe ganz verschiedene Morgenrituale - und eine Sache ist, ich habe eine Dankbarkeitspraxis. Und das ist tatsächlich so, ich habe ein kleines Notizbüchlein bei mir zu Hause und ich stelle mir meinen Handywecker oder meinen Timer auf eine Minute, das ist halt mega kurz. Und eine Minute schreibe ich jeden Morgen auf: Wofür bin ich gerade dankbar? #00:44:13-5#
  • Ich mache das abends, funktioniert auch. #00:44:16-6#
  • Das ist auch, das ist auch sehr schön, dann ort/ Also wie soll ich sagen? Dann setzen sich auch die Gedanken des Tages, man hat einen guten Abschluss, das kann man auch machen. #00:44:22-9#
  • Ja okay, also dann würde ich sozusagen, wenn/ ich sage mal du machst um 18 Uhr Feierabend, bis 19 Uhr zu Hause, dann machst du sozusagen "Brain-dump". Schreibst du alles auf eine To-Do-Liste für den morgigen Tag und wirklich vor dem zu Bett gehen nochmal die Dankbarkeits-Sachen. Weil dann hast du diese To-Do-Liste nicht mehr im Kopf, die überlagert sich dann leicht damit. #00:44:43-5#
  • Auf jeden Fall - ob morgens, ob abends - wenn man für sich irgendwie schafft, das zu einem gewissen Ritual zu machen und ich finde diese eine Minute mit dem Timer, also das kriegt man wirklich immer hin. #00:44:53-3#
  • Ja. #00:44:53-7#
  • Das bringt wahnsinnig viel und auch wenn man manchmal denkt: "Wieso, ach nee." Sondern es hilft wirklich, dass man - so blöd es klingt - sein Gehirn so ein bisschen positiver programmiert. Weil wir neigen oft dazu, so an Probleme zu denken, was alles schwierig ist. Und wenn man aber sich jeden Tag, ob morgens, ob abends, mal vor Augen führt: Was ist eigentlich alles gerade schön an meinem Leben, das ist wunderbar. #00:45:17-2#
  • Aber das, da bringst du mich auf eine ganz gute Idee. Vielleicht sollte man wirklich morgens, wenn man aufsteht, einfach diese eine Minute, auf was ich mich auf den Tag freue. Also sollte zumindest eine Sache dabei sein, auf die man sich freut, also// #00:45:32-0#
  • Das ist auch schön. #00:45:32-7#
  • //und wenn du abends nach Hause kommst das Familientreffen ist. Also das ist/ #00:45:35-3#
  • Zum Beispiel. Und es gibt auch noch eine Variante, die finde ich auch sehr schön, wenn man noch zwei Minuten mehr Zeit hat. Auch sehr schön ist, dass man morgens zum Beispiel aufschreibt: Wofür bin ich gerade dankbar? Nur als Beispiel, was das sein könnte, das müssen auch immer gar nicht so krass groß/ Das können auch Sachen sein: Ich bin dankbar, dass die Sonne scheint, ich bin dankbar, dass ich heute gesund bin, ich bin dankbar, dass ich in einer Demokratie lebe. #00:45:57-5#
  • Guter Punkt. #00:45:59-0#
  • Also so richtig, also das nehmen wir alles als so selbstverständlich hin. Es kann aber auch sein, die Chance, dass ich heute, keine Ahnung, ich habe heute einen Auftritt und ich freue mich, dass ich diese Chance bekomme oder ich freue mich, dass ich mit meiner Mama telefoniert habe oder ganz/ Es gibt so viele tolle Dinge. Und abends, das finde ich auch sehr schön, einfach mal aufschreiben: Was habe ich heute gut gemacht? #00:46:21-0#
  • Ja okay. #00:46:22-9#
  • Das ist auch wirklich schön. #00:46:23-9#
  • Meistens, was ich dann eben halt aufschreibe, sind Sachen für die ich dankbar bin. #00:46:30-8#
  • Ja. #00:46:31-8#
  • Und eben halt, was ich trainiert habe, was meistens auch eben halt/ Also alle Sachen für die ich besonders dankbar bin oder so was, da kommt dann irgendwie so ein kleines Herzchen daneben, ja ich male Herzchen. #00:46:41-3#
  • Das finde ich gut. #00:46:42-3#
  • Meistens kommt das eben halt auch hinter das Training, aber ich bin dann eben halt auch ein recht einfacher Mensch, also/ Wie sagen die Amerikaner? "I'm easy to amuse." #00:46:53-0#
  • Ja. #00:46:53-8#
  • Das heißt, Training und, bringt mir einfach auch Spaß. #00:46:58-2#
  • Ja. #00:46:59-7#
  • Also Spaß haben, Freude haben. Also ja. #00:47:03-3#
  • Das ist ja auch ein Punkt für den man dann dankbar sein kann, dass man sagt: "Hey ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, zum Training zu gehen, dass mein Körper in der Lage ist, Training zu machen, dass ich Arme habe, dass ich Beine habe." Also so Sachen, wo wir denken: Ja wie, das ist doch normal? Nein, das ist nicht normal. #00:47:17-6#
  • Das stimmt, das stimmt. #00:47:18-6#
  • Ja. #00:47:18-7#
  • Bringt mich dabei, deswegen bin ich auch dazu übergegangen hier die ganzen Podcasts eben halt wirklich transkribieren zu lassen. #00:47:25-4#
  • Ja. #00:47:25-9#
  • Weil ich dachte mir, was du und andere eben halt sagen, dass das wichtig ist. Und es gibt eben halt Leute, die können nicht hören. Was wollen die mit einem Podcast anfangen? #00:47:39-5#
  • Ja nichts natürlich, die müssen es lesen, ja. #00:47:41-5#
  • Genau, deswegen versuche ich das eben halt zu machen. Und würde mich eben halt freuen, wenn ihr gehörlose Freunde habt oder so was, wenn ihr denen eben halt auch mal sagt, dass dieser Podcast eben halt transkribiert wird. Weil ich würde da mal einfach gerne Feedback kriegen, weil ich selber habe mir gedacht, das wäre einfach mal eine coole Geschichte das zu machen, habe aber keine gehörlosen Freunde, die dann eben halt sagen: "Ey, mach das doch mal." #00:48:08-4#
  • Ja. #00:48:09-2#
  • Also deswegen, falls ihr da mal einen kennt oder so was, gebt das mal mit, das würde mich echt mal freuen. Und wenn das nur ist, so nach dem Motto: "Interessiert mich nicht." Also das ist auch okay. #00:48:20-0#
  • Jedes Feedback ist ein gutes Feedback. #00:48:22-2#
  • Genau. Das ist so wie mit der schwarzen Erziehung, ne? Also so, lieber Schläge als keine Aufmerksamkeit. #00:48:27-7#
  • Oh Gott. Die streichen wir. #00:48:30-0#
  • Nein, streichen wir nicht. Mein Humor ist übel. Das ist/ #00:48:33-4#
  • Ich mag das. #00:48:33-6#
  • Ja okay klasse. Danke dir. #00:48:36-1#
  • Ja! Super, dass ich hier sein konnte und euch einen schönen Morgen, Mittag oder Abend. #00:48:41-5#
  • Klasse! Vielen Dank fürs Zuhören. Hat dir die Show gefallen, dann unterstütze uns bitte mit einer guten Bewertung. Hast du Wünsche oder Ideen für den Podcast, schreibe mir unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

    Zum Abschluss: Beweg jeden Tag deinen Körper, deinen Geist und dein Herz. Mach jeden Tag zu was Besonderen. Nicht immer stellt sich der Erfolg sofort ein, dann notiere dir einfach einen Punkt in der besten App, die es gibt. Denke dran: Was du heute noch nicht schaffst, ist Teil deines Trainings für den Erfolg von morgen. Große Leistungen sind nicht das Produkt eines Zufalls, sondern Jahre konstanter harter Arbeit. Insofern pack‘s an! Dein Frank. #00:49:25-5#

Kontakt zu Sarah Tschernigow

Abschluss:

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Tags: Abnehmen, Ernährung, Podcast, Gesundheit, No Time To Eat

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