Podcast

Podcast 32: Dr. Michael Scholze - Trinkwasser & Osmosefilter

Podcast 32: Dr. Michael Scholze - Trinkwasser & Osmosefilter

Doktor Michael Scholze ist vom Beruf her Physiker und vom Herzen Forscher. Sein Interesse an den Berührungspunkten von Spiritualität und Wissenschaft haben dazu geführt, dass er sich ausführlich mit dem Thema Trinkwasser beschäftigt hat.

Doktor Michael Scholze hilft den Lesern seines Blogs dabei, ihren Weg zu gesundem Wasser zu finden. Außerdem bietet er detaillierte Bauanleitungen von hochwertigen Osmosefilter-Systemen an. Dies ist die günstigste Weise an hervorragend Wasserfilter zu kommen. Da ja nicht jeder einige Tausend Euro für ein gutes Filtersystem ausgeben will oder kann.

Mehr darüber was gesundes Wasser ausmacht, wieman es überprüfen und herstellen kann, findest Du im Podcast.

Podcast mit Dr. Michael Scholze über Trinkwasser und Osmosefilter

Interview mit Dr. Michael Scholze

  • Moin moin, Hamburg Kettlebell Club Podcast und heute mit einem erfrischenden Thema, dass uns Dr. Michael Scholze präsentieren wird. Und zwar geht es um Wasser und nicht nur irgendwelches Wasser, sondern Trinkwasser. Er hat eine Seite, die heißt lebendiges-trinkwasser.de, war doch richtig? #00:00:30-6#
  • Ja. Genau. #00:00:31-8#
  • Super, klasse. Und ich habe mich einfach vor einiger Zeit mal aufgeregt, und zwar war das über einen Titel, wo dann eben halt auch drinstand, dass selbst in Glasflaschen mit Tafelwasser Mikroplastik drin ist. Und da ist mir eben halt so ein bisschen gepflegt die Hutschnur gerissen einfach. Und ein Kollege, ein Bio-Hacker, der hat mich dann eben halt auf Michael gebracht. Und dann habe ich mir die Seite angeguckt und er hat so, keine Ahnung, gefühlte 10.000 Stunden YouTube-Videos über Wasser, die wirklich interessant sind und wo er auch etwas zu sagen hat. Und dann fiel mir ein "Mensch, vielleicht kann ich ihn ja entführen zu unserem Podcast." Hi Michael. #00:01:15-0#
  • Hallo Frank freut mich, dass ich dabei sein darf. #00:01:18-2#
  • Ich bin total froh, dass du da bist, weil das, was du zu sagen hast zum Thema Wasser, erachte ich einfach als wichtig. Und kommen wir doch einfach mal zu einer essenziellen Frage: Was macht gutes Trinkwasser aus? #00:01:35-7#
  • Ja. Das ist eine sehr gute Frage. Vielleicht kann man auch noch einen Schritt vorher mal kurz einschieben und noch mal betonen wie wichtig das eigentlich ist, überhaupt gutes Wasser zu haben. Nämlich wenn wir angucken, was in unserem Körper so passiert, wenn sich Zellen zum Beispiel bilden oder regenerieren oder in eigentlich nahezu allen biologischen Prozessen, die ablaufen, in diesen ganzen biochemischen Prozessen, die dahinter anstehen, wenn zum Beispiel ein Mineral in eine Zelle irgendwo eingebaut wird. In all diesen Prozessen spielt Wasser eine Schlüsselrolle, da ist das ein Trägermedium für viele andere Stoffe und spielt die Schlüsselrolle dafür, dass das überhaupt funktionieren kann. Deswegen gibt es auch kein Leben ohne Wasser. Es gibt Leben ohne Licht. Aber es gibt kein Leben ohne Wasser. #00:02:29-0#
  • Selbst ohne Sauerstoff. Aber nicht ohne Wasser. #00:02:33-2#
  • Genau. Was macht gutes Wasser aus? Da kann man viel drüber lesen im Netz, auch viel Widersprüchliches drüber lesen. Die einen sagen, es muss mit vielen Mineralien sein, die anderen sagen, es muss ganz frei sein, ohne Mineralien. Und man findet so gegensätzliche Aussagen, die für sich genommen alle sehr schlüssig und plausibel sind, aber dann doch das Gegenteil am Ende behaupten und wenn man davon eine Weile gelesen hat, dann weiß man irgendwann gar nicht mehr, was richtig und falsch ist. #00:03:04-3#
  • Kann ich bestätigen. So ging mir das auch. #00:03:06-9#
  • Ja. Und das, was mir dann geholfen hat, war einfach der Blick in die Natur, weil die Natur will mir nichts verkaufen, die Natur lügt auch nicht, und wenn man genau hinguckt, kann man viele Antworten dort schon finden. Und beim Wasser habe ich mir halt einfach angeguckt, was haben denn die Menschen getrunken während der ganzen Entwicklungszeit der Menschheit? Also ich spreche jetzt nicht so sehr an den letzten 2.000 Jahren, sondern von den paar hunderttausend Jahren davor. Da wurden wir als Menschen ja, es gibt ja diese Evolutionstheorie, wo dann die Kernaussage ist über einen langen Zeitraum passen sich die Wesen, also die Tiere und auch der Mensch, optimal an die Umgebung an, in der sie leben. Und deswegen denke ich, kann man schon sagen, das Wasser, was die Menschen die letzten 100.000 Jahre hauptsächlich getrunken haben, ist das Wasser, worauf unser Körper auch am besten angepasst ist, wo er am besten für optimiert ist. So. Und was war das für ein Wasser? Das ist im Wesentlichen das Wasser aus dem größten Wasserfilter, den es gibt. Aus dem Wasserfilter der Natur oder Mutter Erde oder wie auch immer man das nennt. Das ist ein Wasserfilter, der arbeitet mit Destillation, also viel Wasser wird auf der Erdoberfläche verdunstet durch Sonnenwärme, aus den Ozeanen, aus den Blättern der Pflanzen und überall wo halt Feuchtigkeit ist, das verdunstet und taucht dann als Wasserdampf geht es in die Atmosphäre und taucht als Regenwasser irgendwann irgendwo wieder auf. Und das ist erst mal nichts anderes als destilliertes Wasser. Also das verdunsten und kondensieren über Regentropfen ist der Prozess, der auch bei der Destillation passiert. Das hat man jetzt so in der puren Form in der Regel nicht getrunken, sondern das kommt erst mal auf die Erde. Und sammelt sich dann in Seen und in Flüssen und hat einen geringen Bodenkontakt dadurch und kommt erst mal, wenn es runter regnet eigentlich weitestgehend mineralfrei runter, ohne dass irgendetwas drin ist, weil das ist ja gerade in der Natur dieses Destillationsprozesses, dass die Mineralien beim Verdunsten unten bleiben auf der Erde und das reine Wasser geht hoch, ohne die ganzen Stoffe, die da vorher vielleicht drin waren noch im Ozean. Selbst das Salz, was im Ozean drin ist, landet ja nicht im Regen, das bleibt unten im Ozean und das reine Wasser geht hoch, wenn das Wasser verdunstet und kommt wieder runter und remineralisiert sich ganz leicht dann durch den ersten Bodenkontakt, den es hat. Da kommt es ja mit Sand, Gestein, Erde in Berührung im See oder im Fluss oder wo auch immer das gerade runterkommt und langrieselt. Und dadurch kommt ein kleiner Anteil an Mineralien und an Kalk wieder rein ins Wasser, und so haben die Tiere das immer getrunken und auch der Mensch, die wilden Tiere trinken das heute noch so. #00:06:18-6#
  • Wie ist das eigentlich beim Menschen? Ich erinnere nur im Mittelalter und die Zeit wurde eigentlich versucht möglichst wenig normales Wasser zu trinken, sondern dann lieber Dünnbier oder irgendwas, wo da Alkohol mit drin war, damit irgendwelche Keime abgetötet werden.
  • Ja. Keime ist ein anderes Problem. Aber der Mensch braucht auf jeden Fall Wasser. Also man kann natürlich auch aus Pflanzen das Wasser nehmen, jetzt wenn man zum Beispiel aus einer Gurke, aus Gemüse oder auch aus dem Obst, der Wasseranteil, der da drin, ist auch ein sehr, sehr hochwertiges Wasser. Jetzt mit Bier, das ist ja schon sehr stark verändert und mit dem Alkohol dann drin. Da hat man zwar vielleicht weniger ein Keimproblem, aber dann, also für unseren Körper ist das ja nicht wirklich gedacht.
  • Nein. Aber es gab zum Beispiel Zeiten da war das, da haben die Leute lieber Dünnbier getrunken als Wasser, weil sie wussten von Dünnbier kriegen sie keinen Durchfall. Ne?
  • Ja. Wenn die Menschen so dicht zusammengelebt haben in Städten und die, gerade im Mittelalter war das mit den hygienischen Verhältnissen ja auch sehr problematisch. Da hat man dann schon solche Probleme. Aber das, was ich in meiner Betrachtung gerade meinte, war eher die Zeit davor, vielleicht mal 10.000 Jahre oder mehr zurück. Da sind die Menschen ja noch nicht in Städten gewesen, sondern sind in kleinen Gruppen oder Clans rumgezogen und haben dann das Wasser getrunken, was sie in der Natur gefunden haben. Und wenn die Besiedlung nicht so dicht war, dann waren die hygienischen Probleme auch nicht so da. #00:08:04-8#
  • Das stimmt. Das stimmt. Wie ist es denn heute, würde das eventuell reichen dann einfach eine Regentonne aufzustellen oder reicht die Luftverschmutzung schon aus, dass das eine doofe Idee wäre? #00:08:16-1#
  • Ja das ist eine gute Frage. Das hängt sicherlich auch sehr davon ab, wo man die Regentonne aufstellt. Jetzt im Einzugsbereich einer Großstadt würde ich die jetzt nicht unbedingt für den Trinkwassergebrauch aufstellen. Aber ich habe hier, gut wir sind ja auch nicht so nah weg von einer Großstadt; sechzig Kilometer von Berlin, aber schon sehr ländlich. Ich habe testweise schon Regenwasser getrunken, aber nur frisch aufgefangenes, weil beim Regenwasser, wenn man das mit der Regentonne macht, muss man wieder aufpassen, wenn das länger lagert hat man das Verkeimungsproblem, dass sich da Keime vermehren können. #00:08:53-6#
  • Stimmt. Und bevor du dann Alkohol rein kippen musst, dass meine ich jetzt. #00:08:57-6#
  • Na ja, da gibt es auch andere Methoden. Aber gut, mit dem Regenwasser, ich habe es jetzt nicht untersucht, was durch die Luftverschmutzung reinkommt. Kommt sicherlich einiges mehr rein als da vor 10.000 Jahren drin war. Aber möglicherweise ist es trotzdem die bessere Wahl als Grundwasser aus dem Boden, wo definitiv das ganze Zeugs aus der Landwirtschaft drin ist, also Nitrat durch zu viel Stickstoffdünger und die ganzen Pestizide und so weiter. Da hätte ich eher Bedenken als beim Regenwasser, wobei im Regenwasser natürlich auch durch Luftverschmutzung, Flugzeuge und so weiter inzwischen schon einiges drin sein wird. #00:09:41-2#
  • Wie ist das eigentlich? Es gibt ja jetzt hier diese ganz einfachen Heim Wasserfilter, das ist wahrscheinlich einfach nur Kohle-Granulat-Filter, da kippst du das oben rein und unten kommt das Wasser raus. Was holt das eigentlich raus und was holt es nicht raus? #00:09:59-3#
  • Also, das sind diese typischen Kannenfilter. Ne? #00:10:03-2#
  • Genau. #00:10:03-6#
  • Man kann sich das ganz anschaulich vorstellen, dass die generell, egal für was sie jetzt gemacht sind, nicht so furchtbar viel herausholen können, weil wenn es so ein Granulat ist kann die Kohle ja nur dort wirken, wo sie mit dem Wasser tatsächlich in Berührung kommt. Und im Granulat gibt es ja eine ganze Menge Kanäle, wo das Wasser auch, oder ein gewisser Teil vom Wasser so durchfließt, ohne jemals die Kohle berührt zu haben. Und dieses Wasser, was da durchfließt ohne die Kohle berührt zu haben, da wird sich auch an der Schadstoffzusammensetzung dann nichts geändert haben. Und ein kleiner Teil kann gefiltert werden, aber es ist wirklich nur ein kleiner Teil bei einem Granulat-Filter, und das bezieht sich dann eher auf so organisch-chemische Verbindungen. Ein Teil von Pestiziden kann vielleicht rausgenommen werden aber viele Sachen können halt auch gar nicht rausgenommen werden mit einem Kohle-Filter. Dazu zählt zum Beispiel ein zu hoher Nitratwert oder auch ein zu viel an Kalk oder gelösten Salzen im Wasser oder an Düngerresten. Das schafft Aktivkohle gar nicht. #00:11:12-4#
  • Nun ist es ja so, wir haben hier Trinkwasserwerte, also das Wasser was aus also das, was ich zu mindestens da in diesem einen Artikel gelesen habe sagte eben halt das oftmals das Wasser, was aus dem Hahn kommt also ging jetzt auf Mikroplastik-Verunreinigung, oftmals besser ist als das, was in den Flaschen abgefüllt ist. Weiß ich auch, es gibt ja eben halt auch eine Trinkwasserverordnung.
    Und wie locker ist die eigentlich? Also wie scharf ist die eigentlich? Heißt es "Jo, kannst du trinken; stirbst du nicht sofort von." Oder ist das "Nein, das ist schon richtig gut" oder? #00:11:56-4#
  • Also man stirbt nicht sofort davon, dass ist ziemlich gut sicher gestellt durch die Trinkwasserverordnung. Was diese Trinkwasserbelastung, wenn sie jetzt im Rahmen ist, also wenn sie sich im Rahmen dieser Grenzwerte bewegen, langfristig machen ist nur schwer zu untersuchen.
  • Und was man auch sehen muss: Es gibt nur eine relativ überschaubare Anzahl an Grenzwerten.
  • Wenn ich mich recht erinnere ist das eine zweistellige Zahl 40, 50, 60 oder so was in der Größenordnung - im Vergleich zu einer Vielzahl von Stoffen, die im Trinkwasser sein können. Also das sind gefühlt mehrere tausend, also wenn man die ganzen Pestizide und Chemikalien und alles mit einrechnet, ist das eine Unzahl, was da vorkommen kann. Und im Vergleich dazu haben wir eine sehr überschaubare Menge an Grenzwerten die überprüft werden, um zu beurteilen, ob ein Trinkwasser die Trinkwasserverordnung erfüllt. Das ist das eine und das zweite ist natürlich die Höhe dieser Grenzwerte. Woran orientieren sich die? Es gibt zum Beispiel die Leitfähigkeit, die ein Maß dafür ist wie viel gelöste Stoffe im Wasser sind, aber die nichts darüber aussagt, was jetzt drin ist, sondern ein rein quantitatives Maß. Und dieser Werte ist, ich habe die Jahreszahlen nicht ganz im Kopf, auf jeden Fall vor einigen Jahrzehnten war der mal bei einigen Hundert Mikrosiemens als oberer Grenzwert.
  • Und inzwischen ist er bei irgendwo zwischen zwei und drei tausend Mikrosiemens als Grenzwert. #00:13:39-0#
  • Okay. Kannst du das bitte Mal, es gibt eine Umrechnung zu Parts per Million; und da ich dann die Videos gesehen habe und du da meist eben halt von Parts per Million gesprochen hast, würde mir das zu mindestens enorm mal kurz helfen, wenn du die beiden Werte einmal in Parts per Million ausdrücken könntest. #00:13:54-4#
  • Ja, die PPMs sind ganz grob gesagt über den Daumen gesagt ungefähr die Hälfte von den Mikrosiemens. (...). Ja? Also wenn du jetzt, sagen wir mal, 100 Mikrosiemens hast sind ungefähr 50 ppm. #00:14:11-0#
  • Okay. Das heißt Sie sind ja enorm hochgesetzt worden dann, wenn ich das richtig // #00:14:18-5#
  • Genau. Und das ist für mich so ein Indikator dafür, dass es nicht nur darum geht das Bestmögliche für unsere Gesundheit zu bewirken mit diesen Grenzwerten. Das ist natürlich ein Ziel der Wasserwerke. Aber es ist immer irgendwo auch ein Kompromiss mit dem, was mit halbwegs bezahlbaren Mitteln technisch machbar ist. #00:14:40-1#
  • Nun kommen wir zu halbwegs bezahlbaren Mitteln. Ich, sage ich mal, als männlicher Sportler, habe da so ein paar Sachen, die mir eben halt sehr wichtig sind, die ich da auf gar keinen Fall drin haben möchte. Und das eine Mal sind Hormone und Plastik im Trinkwasser. Das ist so die Sache, vor denen ich sozusagen am meisten Schiss habe. Vielleicht gibt es ein paar andere Sachen, vor denen ich mehr Schiss haben sollte. Da bist du der Experte für. Aber irgendwas ist ja meistens immer der Kristallisationspunkt für ein Interesse. #00:15:18-8#
  • Ja. Also ist schwer zu sagen, was jetzt der schädlichste Stoff ist. Wie gesagt, die Trinkwasserverordnung stellt schon sicher, dass man nicht gleich tot umfällt, wenn man es trinkt. Aber entscheidend ist ja die Langzeitwirkung, die das Ganze dann hat. #00:15:33-4#
  • Ja. Ich sage mal, gerade bei solchen Sachen wie Plastik und Hormonen und so weiter; da kann man eben halt auch sehr leicht mal sein eigenes Training torpedieren und wenn man gerade dabei ist oder sehr daran interessiert ist sozusagen die Spitze seiner Leistung zu erreichen, dann ist alles, was einen zurückerhält äußerst ärgerlich, sage ich mal. #00:15:56-4#
  • Ja. Dann fallen ja Plastikflaschen auf jeden Fall auch schon mal aus. Ne? #00:16:00-2#
  • Ja. Aber ich habe das meiste was ich umgestellt habe ist eben halt Glasflasche. Da gibt es mittlerweile auch schöne Aufsprudler. Meine kleine Tochter, die mag lieber was mit Blubberwasser. Da kann man das dann eben selber machen. Eine Frage: Du hast dich ja eben halt nicht nur generell mit Wasser beschäftigt, sondern auch, wie man es filtert. Und du bietest ja auf einer Webseite auch an selbst Bausätze, wo man sich halt Wasserfilter selber bauen kann. #00:16:31-6#
  • Ja genau. Ich entwickle auch selber Wasserfilter. Das hat auch eine kleine Geschichte. Wir hatten vor, ich weiß nicht, 13 Jahren war das ungefähr als Familie auch so einen ganz einfachen Kohle-Filter im Haus, und hatten dann irgendwann Besuch von Freunden, die brachten uns eine Flasche Wasser aus ihrer Osmose-Anlage mit und das war für uns so ein Quantensprung. Alleine schon im Geschmack, dass wir uns ganz spontan entschieden haben diese für mein heutiges Gefühl recht teure Osmose-Anlage zu kaufen. Das war, die hat über 2.000 Euro gekostet. Oder D-Mark waren es damals vielleicht sogar noch, jetzt muss ich mal gerade überlegen, nein D-Mark konnte es nicht gewesen sein, müssen Euro sein. #00:17:19-6#
  • Also, wenn man Osmose-Anlagen jetzt kauft, also fertig gebaute, dann kann man immer noch ordentlich Geld hinlegen. Ne? #00:17:25-6#
  • Genau. Und das war dann irgendwann auch meine Erkenntnis, weil diese Anlage, die tat zwar erst mal ihren Dienst, aber irgendwann dann auch nicht mehr so gut und dann bin ich dem Ganzen auf den Grund gegangen, habe die mehr oder weniger komplett zerlegt und dann auch den Fehler gefunden, der war in dem Tank-System was da damals dran war. Das war nicht so gut gemacht. Und habe mich dann auch ein bisschen informiert, was denn jetzt eigentlich die Komponenten so kosten und kam dann irgendwann zu der Erkenntnis, wenn die jetzt über 2.000 Euro gekostet hat, wo stecken die denn jetzt? Und habe das nicht so richtig gefunden in dieser Anlage. Und es gibt tatsächlich viele Anlagen auf dem Markt, die sehr viel mehr kosten als sie eigentlich Wert sind. Es gibt auch teure Anlagen, die sind das wert, was sie kosten. Das ist nur nicht so einfach zu unterscheiden. Aber für mich war das damals der Ansporn zu sagen "Okay, jetzt gucken wir doch mal für wie wenig Geld man eine Osmose-Anlage eigentlich haben kann, die einem hochwertigste reinstes Wasser liefert, aber die sollte halt möglichst wenig Kosten, möglichst einfach sein." Und ich war bereit auf alles zu verzichten, was nur für den Komfort wichtig ist, aber wollte keine Kompromisse bei der Wasserqualität eingehen, und so eine ganz minimalistische Anlage daraus machen. Und daraus ist der Aquarius Minimum geworden, der nur aus wenigen Komponenten aufgebaut ist. Der hat nur drei Filter-Kartuschen und ein paar Schläuche und Schlauchverbinder dran. Und den habe ich dann auch über meine Webseite als Bauanleitung herausgegeben. #00:19:08-6#
  • Die gibt’s immer noch als Bauanleitungen. Ne? #00:19:10-4#
  • Genau. Da gibt es ein Video, das kann man sich anschauen, das ist auch frei verfügbar, das Video. Das habe ich extra frei verfügbar gemacht, weil die meisten Menschen trauen sich das am Anfang nicht zu, weil man denkt so eine Osmose-Anlage ist so etwas Kompliziertes, das können nur Experten bauen, aber faktisch ist das so, das sieht man auch, wenn man sich das Video anguckt, wenn man Schrank von Ikea aufgebaut kriegt, dann kriegt man auch diese Osmose-Anlage zusammengebaut. Das ist vom handwerklichen Geschick, was man da braucht, braucht man da nicht mehr. Ne? Das ist nur Schläuche zusammenstecken und diese Schlauch-Verbinder mit ein bisschen Teflonband umwickeln und einschrauben und dann halt nach der Anleitung das Ganze in einer bestimmten Reihenfolge zu tun und mehr ist es im Grunde nicht. Ja, und dann bin ich bei der Anlage rausgekommen, wenn man sich die selber zusammenbaut, nach dieser Anleitung und das Material dafür kauft, dann landet man bei 120, 140 Euro so in der Größenordnung. Das ist so ganz minimalistisch, aber die Anlage ist auch wirklich nicht komfortabel. Ne? Das ist nicht so eine Anlage, wo man mit einem leeren Glas Wasser zum Hahn geht und sagt "Ich habe jetzt Durst, ich möchte jetzt sofort trinken." Ne? Das funktioniert nicht so gut bei dieser Anlage, weil die relativ langsam filtert. Und außerdem sollte man auch noch einige Spülung machen, das habe ich dann im eBook, was die Benutzung dieser Anlage erklärt, ausführlich beschrieben. Und das ist schon einiges an Handarbeit nötig und man muss sich einfach, wenn man diese Anlage zufriedenstellend benutzen möchte ein anderes Handling angewöhnen und wie man das Wasser filtert. Die Leute, die die benutzen, die machen das so, morgens wenn die frühstücken stellen die die Anlage an, lassen die während sie frühstücken die ganze Zeit laufen und filtern sich ein paar Glasflaschen oder große Glasgefäße voll mit Osmosewasser und dann haben sie dann Wasservorrat, der den Tag über schnell zur Verfügung steht. Es ist einfach eine andere Herangehensweise, aber wenn man sich mit diesem Minimalismus anfreundet und das mag und auch gerne
  • wenig ausgeben will und so lebt, dann passt das für viele Menschen auch. #00:21:27-0#
  • Ich finde das total toll, weil normalerweise habe ich vorher Osmose-Anlagen immer kennengelernt mit "Okay, jetzt musst du richtig investieren, wenn du es haben willst, sonst friss oder stirb." Und das auch einer der Gründe, weswegen ich mich damit so auf einer Webseite beschäftigt habe, weil ich das einfach toll fand, dass du das für einen wahnsinnig guten, sage ich mal, Preis diese Leistung zur Verfügung stellen kannst. Weil wie sollst du das wissen als Nicht-Fachmann. Ich glaube, da hast du auch eine Menge Leute ermutigt in der Richtung was zu machen. #00:22:07-7#
  • Ja. Kann sein. Also es haben schon viele Leute nachgebaut diesen Filter, also sehr viele. #00:22:12-3#
  • Ja. Ich habe mich dann eben halt mit der Fortsetzung beschäftigt, die du da gemacht hast, die Maximus. Der ja auf, sage ich mal, den Komfort ein bisschen mehr eingeht. #00:22:25-3#
  • Genau das. Ich bin ja jetzt auch Physiker und leidenschaftlicher Bastler, und das war für mich dann zwangsläufig der nächste Schritt. Ausgehend von dem minimalistischen Minimus jetzt wieder das dazutun, was man braucht, um den Filter richtig komfortabel zu kriegen; und das ging dann so in mehreren Schritten. Das erste war die Entwicklung von dem Maximus, das ist so ein reiner Selbstbaufilter, der schon eine kleine elektrische Steuerung hat, die man auch selber nachbauen kann. Man muss schon so ein bisschen was von Elektrotechnik verstehen und ein Schaltplan grob lesen können. Aber man muss dafür zum Beispiel nicht löten können. Das geht alles mit einem Schraubenzieher und einer Abisolierzange und so kann man das Ding zusammenbauen. Und er macht dann schon einige wichtige Spülungen vollautomatisch und hat ein Vorratsbehälter aus Glas, wo das Wasser gesammelt wird, das ist viel besser als so ein klassischer Osmose-Tank, weil Wasser und Glas verträgt sich sehr gut. Das Glas gibt eigentlich nichts an das Wasser ab. Bei diesen Osmose-Tanks, da ist eben drin so eine Kautschuk-Membran, und die kann man nicht sauber machen, da können sich Keime ansammeln. Und die kann auch Stoffe ans Wasser abgeben, auch wenn es ein Naturprodukt ist kann es trotzdem was ans Wasser abgeben. Finde ich nicht so schön, wenn dieses reine Wasser dann über so einen Tank wieder zu verhunzen, deswegen habe ich bei dem Maximums halt diesen Glasbehälter genommen, da ist so ein Schwimmerschalter drin und mit der Elektrik zusammen steuert der dann die Befüllung. Der Filter stellt sich von selber an, wenn der Wasserspiegel niedrig ist und stellt sich aus, wenn der voll ist und macht vorneweg noch die nötigen Spülungen, weil das erste Wasser, wenn man die Osmoseanlage einschaltet, das ist auch nicht so gut, weil die sich entspannt, wenn der Druck nachlässt und dann auch Schadstoffe durchlässt und die sind dann im ersten Stehwasser drin und das wird bei Maximums halt auch automatisch rausgespült bevor das Trinkwasser gefiltert wird. #00:24:33-8#
  • Okay. Gehen normale gekaufte Anlagen, haben die auch ein Spülprogramm vorweg oder? #00:24:42-3#
  • Solche Anlagen gibt es. Muss man jetzt unterscheiden. Die allermeisten Anlagen, die ich bis jetzt gesehen habe, haben das nicht. Bei Anlagen, die keinen Vorratsbehälter haben, bei solchen Direct-flow-Anlagen, die man auch heutzutage bevorzugt kauft, wenn man jetzt überhaupt keinen Vorratsbehälter haben will, ist es nicht ganz so schlimm, wenn man das nicht hat, weil da kann man es selber machen, indem man einfach, wenn man den Hahn aufdreht das erste Wasser kurz ablaufen lässt. Bei einer Tank-Anlage, wenn sie das nicht hat, ist man eigentlich aufgeschmissen. Da kann man es nicht machen und da trinkt man das immer mit. Es gibt Anlagen, also eine, die ich auch gerne empfehle, eine österreichische Anlage, die Pi-Power-Compact-Anlage, ist allerdings auch schon wieder gehobenes Preissegment. Die macht vorneweg zehn Sekunden lang eine Membranspülung, das ist nicht ganz dasselbe wie beim Maximus, der macht nämlich eine vollständige Spülung und nicht nur eine Membranspülung. Und dann, dass wirklich so eine Stehwasserspülung oder Permeatspülung gemacht wird, habe ich erst im Preissegment ab dreieinhalbtausend Euro gesehen bei einem Hersteller. #00:25:55-7#
  • Ui. Okay. Das ist so ein bisschen außerhalb meiner, sage ich mal, Gebe-ich-mal-schnell-aus-Grenze. #00:26:08-0#
  • Würde ich mir auch nicht kaufen. Aber diese sehr teure Anlage, die hat dann auch einen Mikrocontroller-Steuerung sowie die Pi-Power-Compact-Anlage, die zwar auch schon etwas mehr kostet, die hat das auch, aber das ist es dann halt oft. Also der Maximus, der kommt noch ohne Mikrocontroller-Steuerung aus, der macht das mit so einfachen Zeitrelais. Das Nächste, wenn man denn jetzt noch weiter optimieren will, da braucht man dann schon den Mikrocontroller-Steuerung. Die habe ich inzwischen ja auch schon eine entwickelt. Das ist dann ja der Aquamichel Automatik, der neuste Filter, der kürzlich herausgekommen ist. #00:26:46-2#
  • Und Vorbestellung-Wartelisten hat. #00:26:49-0#
  • Ja. Der ist sehr gefragt, weil der auch nicht als Bausatz angeboten wird, sondern quasi als fertig aufgebauter Filter; und da ist die Nachfrage doch noch deutlich größer als bei den Selbstbaufiltern. Ich habe schon gestaunt wie viele Leute selber ein Filter bauen, hätte ich nie gedacht, dass in Deutschland so viele Leute sind, die ihren Wasserfilter gerne selber bauen, aber es sind noch unendlich viel mehr, die gerne einen kaufen würden. #00:27:16-3#
  • Ja. Die Sache ist, ich habe mich einfach beschäftigt damit, ich habe mir die Bauanleitung für den Maximus genau durchgegangen, und dann hab ich dann eben halt mir den Aquamichel Automatik angesehen, und dann hab ich gesehen so, da sind viele Sachen drin, die ich gerne hätte und die eben halt ein paar Sachen einfacher machen würden zu mindestens für mich und meine Frau, die nicht gerne so viel, sage ich mal, Gedöns da herumstehen hat. Ich habe dafür eine amerikanische Abkürzung, WAF, das heißt Woman Accaptence Factor, und das heißt, auch wenn die Anlage noch so einen tollen Klang hat, wenn die Frau sagt "Nein, das ist aber groß", dann kannst du das leider vergessen. Insofern. Also das war der Grund, wo ich dann eben halt mich dann auch auf die Warteliste gebracht habe. Also da fand ich, da waren viele, viele sehr interessante Verbesserungen drin. Also muss ich schon sagen. Aber man muss natürlich auch sagen, alles was komfortabler wird, wird auch teurer. #00:28:21-0#
  • Genau. Das zeigt sich natürlich dann auch im Preis. Also so eine Mikrocontroller-Steuerung in Deutschland zu entwickeln und dann auch noch alles in Deutschland zu fertigen, das führt zwangsläufig zu einem höheren Preis, und irgendwann landet man dann natürlich auch in den oberen Preissegmenten. Aber auch da muss man mal vergleichen. Also der Aquamichel Automatik ist jetzt eine Anlage, die eine Mikrocontroller-Steuerung mit einigen nützlichen Features hat und unter 1.000 Euro kostet; und in der Preisklasse unter 1.000 Euro überhaupt eine Anlage mit Mikrocontroller Steuerung zu finden, ist schon schwierig. Also ich habe, glaube ich, noch keine gesehen in dem Preissegment. Das ist dann eher drüber. #00:29:03-4#
    Reines Trinkwasser mit Osmosefilter - Miminus (Selbstbausatz ca. 145€)  Aquamichel (ca. 995€ Fertiger Unterbau-Wasserfilter)
  • Ja. Mal eine Frage: Wie ist das denn mit Wasser aufbewahren? Du meintest eben halt Glasbehälter optimal geeignet. Wie ist das mit Aluminiumflaschen oder Stahlflaschen? #00:29:24-1#
  • Aluminium ist ganz, ganz schlecht, also da kann man mal ein bisschen googlen und recherchieren. Je mehr Aluminium man aufnimmt in seinen Körper, desto mehr hat man das Risiko, dass man sein Gehirn kaputt macht und man legt so Grundstein für Alzheimer und Co. Das ist auch schon so, also wir achten schon drauf, wenn wir jetzt Joghurt oder Quark-Becher oder so was kaufen, dass da möglichst keine Alufolie drauf ist. #00:29:55-7#
  • Gibt es die überhaupt ohne? #00:29:57-1#
  • Ja. Manche Firmen haben das, also entweder kauft man es dann halt im Glas. also wir sind eh bevorzugt in Bioläden unterwegs, und da gibt es halt auch viel Glas oder inzwischen gibt es auch vereinzelt Firmen, die dann so eine Art Kunststofffolie haben anstatt dieses Alu. #00:30:15-1#
  • Okay. Das habe ich noch nicht gesehen. #00:30:17-5#
  • Also Im Bioladen gibt es das zu mindestens. Aber es ist wenig, das stimmt schon. Also bei Alu wäre ich ganz, ganz vorsichtig und beim Stahl ist das so eine Sache. Also wenn, dann sowieso nur Edelstahl. Wenn es jetzt kaltes Wasser ist, was aufbewahrt wird, mag das noch okay sein, das kann ich ehrlich gesagt jetzt nicht so ganz beurteilen. Ich habe nur mal ein Experiment gemacht mit heißem Osmose-Wasser und Osmose Wasser ist ja, unterscheidet sich jetzt von normalem Leitungswasser. Also das, was ich jetzt sage für diese Stahlflaschen gilt dann auch eher für Osmose-Wasser, weil Osmose-Wasser durch die hohe Reinheit ein starkes Bestreben hat aus seiner Umgebung Stoffe herauszulösen. Und das merke ich zum Beispiel, weil ich auch gerne warmes Wasser trinke, vor allen Dingen im Winter. Wir haben das lange Zeit in einem Teekessel aus Edelstahl erhitzt das Osmose-Wasser. Und irgendwann hat mich ein Freund darauf gebracht mal das mit Glas zu machen. Es gibt Teekessel aus Glas, die man auf einen normalen Herd oder auf einem Gasherd oder auf so ein Ceranfeld stellen kann, wo man Wasser drin kochen kann. Und das ist ein 100-Prozent-Glasbehälter, und das war eine erleuchtende Erkenntnis für mich. So einen deutlichen Geschmacksunterschied in dem reinem Wasser jetzt zu spüren zwischen Edelstahl Kessel und Glasbehälter. Jetzt ist es aber auch so, das ist erhitztes Wasser gewesen und diese ganzen chemischen Prozesse, wenn ein Material, was ans Wasser abgibt, die laufen sehr viel intensiver und stärker ab je mehr Wärme im Spiel ist. Deswegen sage ich bei kaltem Wasser weiß ich es nicht so genau, da wird der Effekt deutlich schwächer sein, aber bei heißem Wasser gibt es auf jeden Fall Unterschiede. #00:32:21-7#
  • Verdammt. Ich sehe jetzt gerade meinen Isolierbecher für den Kaffee in Gefahr. #00:32:29-2#
  • Beim Kaffee ist es vielleicht schon wieder anders. Es ist, wie gesagt diese Reinheit von dem Wasser, die das dann auch begünstigt. Das hat wirklich, das zieht ganz stark aus den Materialien raus und ich weiß nicht, ob es aus dem Edelstahl wirklich Stoffe rauszieht. Also im schlimmsten Fall würde das Schwermetalle herausziehen. Die sind ja im Edelstahl drin wie Mikroben und solche Geschichten. Das wäre sogar relativ giftig. Aber ich bin mir nicht sicher, ob es das wirklich tut. Ich habe das nie mal mit einer Analyse oder so mal überprüft. Ich habe einfach nur den Geschmacksunterschied gemerkt, und der könnte auch andere Gründe haben. Es gibt ja auch, muss ich mal überlegen, wie ich das am besten sage, weil da kommt man in einen Bereich rein, der wissenschaftlich nicht so gut untersucht ist, wenn es so um Wasserenergetisierung und Belebung geht. Aber es gibt Untersuchungen von einem Professor Pollak in den USA, der richtig an der offiziellen Uni arbeitet und kein Esoteriker, sondern handfester Wissenschaftler ist. Und der hat festgestellt, dass es im Wasser eine, das wird manchmal vierte Phase genannt. Wir kennen ja fest, flüssig und gasförmig beim Wasser und es gibt zwischen fest und flüssig Zwischenzustand, den nennen manche auch Flüssigkristalle. Das kann man sich so vorstellen: Aus diesen H2O-Molekülen bilden sich so hexagonalen Strukturen, die aber hauptsächlich zweidimensional sind, also wie so eine Matte kann man sich das vorstellen. Und diese Strukturen bilden sich bevorzugt an Grenzflächen, wo Wasser an etwas anderes angrenzt, zum Beispiel an Edelstahl, an Glas, an Luft oder an ein Mineral, was im Wasser gelöst ist. Und davon bilden sich ganz viele von diesen Schichten übereinander. Also bei manchen Grenzflächen kann das sogar so dick werden diese Schicht mit dieser zweiten oder zusätzlichen Phase, die da gefunden wurde, er nennt die Ausschlusszonen, die kann so dick werden, dass man das schon fast mit bloßem Auge oder mit einer Lupe erkennen kann. Also viele tausend Schichten übereinander. Und meine Theorie ist, dass durch diese Ausschlusszonen oder diese hexagonalen Matten auch Informationen oder vielleicht auch so etwas wie Geschmack im Wasser transportiert werden kann. Und vielleicht durch den Kontakt, durch den Edelstahl auch da bestimmte Strukturen gebildet werden, die man dann schmeckt. Das ist eine Möglichkeit, die ich aber auch, ist nur eine Theorie von mir, von mir persönlich, ist in keiner Weise bestätigt. Und die andere Theorie ist, Edelstahl gibt wirklich etwas ans Wasser ab, was wir dann schmecken. Die beiden Möglichkeiten sehe ich. #00:35:25-6#
  • Ja. #00:35:26-2#
  • Aber ist wie gesagt beides nicht überprüft, aber man kann einfach selber mal die Geschmacksprobe machen und dann sehen, wenn man so ein reines Wasser hat, wie das unterschiedlich ist. #00:35:38-3#
  • Das ist interessant, aber wie gesagt, das kann man erst testen, wenn man wirklich erstmal reines Wasser hat. Ne? #00:35:43-2#
  • Ja. #00:35:44-1#
  • Oh, noch eine ‚blöde‘ Frage und zwar Porzellan, gelten da die gleichen positiven Eigenschaften wie beim Glas? #00:35:53-9#
  • Gute Frage. Ich würde das mal vermuten. Ich habe da zumindest jetzt noch nichts wahrgenommen oder gespürt auch geschmacklich nicht. Ich trinke mein warmes Wasser auch aus einer Porzellantasse. Aber Porzellan ist ja auch erst mal nicht gleich Porzellan, da gibt es auch unterschiedliche. Wenn man so ein glasiertes Porzellan hat, das wird wahrscheinlich dem Glas am ehesten ähnlich sein. Es gibt ja auch schon so ein raueres Porzellan. Da kann es schon auch mal etwas anders schmecken dieses Osmose-Wasser, vor allen Dingen auch wenn es warm ist. Aber so eine normale glasierte Tasse, das wird wahrscheinlich nicht so viel anders sein wie Glas. Also das wäre für mich so neben Glas fast gleichwertig oder sonst zumindest das nächste, was ich dann nehmen würde im Vergleich zu allen anderen Materialien. #00:36:45-4#
  • Super. Nun, ich weiß, du drüber ein Video gemacht. Einige Leute sagen ja "Verdammt dieses Osmose-gefilterte Wasser, das hat zwar keine Schadstoffe drin, aber wo sind die Mineralien? Oh Gott, wo kriege ich sonst her? Werden die sonst aus meinem Körper gerissen, die Mineralien?" #00:37:09-6#
  • Genau, das ist so eine typische Frage, zu der ich am Anfang sagte, ganz verschiedene Meinungen und die Studien und Untersuchungen im Internet gibt, die dann auch Gegensätzliches aussagen. Ne? Und ich habe einfach in der Natur geguckt und ist das Wasser, was in der Natur, was die Menschen früher hauptsächlich getrunken haben, ist das mineralarm oder mineralreich? Und das ist weitestgehend mineralarm, weil es entsteht aus dem destilliertem Wasser, was mineralfrei ist, also aus dem Regenwasser mit geringem Bodenkontakt. Was wir heute trinken, was aus tiefen Brunnen kommt, das ist durch viele Erdschichten gesickert und hatte viel, viel mehr Gelegenheit Mineralien aufzunehmen und hat auch wesentlich höhere Mineraliengehalte als das Oberflächenwasser. Um jetzt mal Zahlen zu nennen: Ich habe mit so einem Mikrosiemens- oder TDS-Messgerät an verschiedenen Stellen schon gemessen. Ich sage jetzt mal ein paar Zahlen vom Leitungswasser, ich sage die jetzt auch alle in ppm, dann sind wir da auch auf einer Linie. #00:38:17-8#
  • Das ist lieb von dir. #00:38:19-6#
  • Berliner Leitungswasser 300, 350 ppm zum Beispiel. Typisch für viele Städte in Deutschland, in dem Bereich zwei, drei, 400 ppm sind ganz übliche Werte in deutschen Städten. Gebirgsbäche in den Alpen, Quellen in den Alpen, in Österreich, an verschiedenen Stellen gemessen, zwischen, sagen wir mal, so grob zwischen fünf und 50 ppm im Vergleich zu dem Stadtwasser. Also weiter oben in den Bergen tendenziell eher in Richtung fünf ppm, im Gebirgsbach, der schon ein bisschen was an Strecke zurückgelegt hat, weiter unten, da können es dann auch mal 40, 50 ppm sein. #00:39:10-1#
  • Okay, aber ist ja trotzdem meilenweit entfernt. #00:39:13-3#
  • So, jetzt war ich auch viel in Schweden und Norwegen unterwegs und hab da mal in den Seen gemessen. Das sind ja sehr seenreich diese beiden Länder. Da geht es noch weiter runter in den Bereich fünf, teilweise sogar unter 5 ppm, sogar im See, also wo das Wasser richtig lange steht und Bodenkontakt hat. Da sind jetzt die geologischen Verhältnisse auch etwas anders, das Gestein dort wird nicht so kalkreich sein, aber da sind ganz wenige Mineralien drin. #00:39:50-4#
  • Eine Frage, wenn man jetzt hier Wasser aus der Osmose-Anlage hat, hat das dann null ppm oder? #00:39:59-7#
  • Nein. Eine Osmose Anlage schafft auch nicht null ppm, zu mindestens nicht so eine normale Trinkwasser-Filteranlage. Man kann das natürlich hinkriegen, wenn man sich technisch Mühe gibt und mehrere hintereinanderschaltet, aber das macht man für eine Trinkwasser-Anlage nicht; und das ist auch nicht das Ziel, null ppm zu kriegen. Das Ziel ist, von den allermeisten Schadstoffen so was in der Größenordnung 98, 99 Prozent herauszufiltern. Es gibt einige wenige, die werden zu etwas weniger Prozent herausgefiltert. Aber aus einer Osmose-Anlage kommen, je nachdem, das hängt auch vom Leitungswasser ab was reinkommt, aber in der Regel sind das Werte zwischen zwei und 20 ppm ungefähr. Also viele liegen so um die 10 ppm rum. #00:40:47-2#
  • Ja. #00:40:48-5#
  • Und das ist ja schon mehr als in einigen Seen in Schweden und Norwegen zu finden ist und das Wasser in diesen Seen ist relativ sauber. Gut, da kann natürlich auch Umweltverschmutzung und so drin sein, aber was ich sagen will ist, die Natur würde so ein Wasser nicht zur Verfügung stellen, wenn man davon krank wird oder wenn das nicht gut wäre. Also das ist definitiv für Tiere und auch für Menschen, mal abgesehen von menschlichen Verschmutzungen, die durch Industrie oder so reinkommen könnten, aber so vom Grundsatz her ist doch so ein Wasser, was in so einem See ist auch zum Trinken gedacht. Ist, also für mich wäre das jetzt vor meinem Verständnis undenkbar, dass die Natur oder die Schöpfung irgendwo einen See bereitstellt mit einem Wasser, was extrem ungesund wäre. #00:41:41-4#
  • Ja gut. Ich würde sagen wir haben uns einfach daran gewöhnt und das, woran wir uns gewöhnt haben, mit dem können wir gut umgehen. So. #00:41:50-9#
  • Nein. Aber auch wenn man sich die Natur anguckt, das ist ja eigentlich so wie das gemacht ist alles sehr, sehr gut aufeinander abgestimmt und das hat auch alles irgendwo seinen Sinn. Und so hat auch dieses Wasser seinen Sinn; und das wird den Lebewesen ja auch so als Trinkwasser zur Verfügung gestellt. Und dieses mineralreiche Wasser, das mag es auch in einigen Gegenden geben, wenn das Gestein entsprechend so ist, dass das Regenwasser schnell viel Kalk aufnimmt, aber im Großen und Ganzen, wenn das Wasser noch nicht durch so viele Bodenschichten gegangen ist, ist das erst einmal eher ein mineralarm; und das ist für mich jetzt eigentlich der Beweis dafür, dass das mineralarme Wasser für uns besser geeignet ist als ein mineralreiches. Jetzt sind natürlich trotzdem die Fragen im RauWo kommen denn jetzt die Mineralien her, die wir brauchen für uns? Wir brauchen ja Mineralien und Spurenelemente. Das ist ja unbestritten. Und die kommen halt eben nicht aus dem Wasser, sondern die kommen aus unserer Nahrung, speziell aus Obst und Gemüse. Und die müssen auch daherkommen, weil wenn die im Wasser zugeführt werden dem Körper, dann kann er damit gar nicht so viel anfangen, weil da Sachen fehlen, die der Körper braucht, um diese Mineralien verwerten zu können. Das ist ja nicht so, dass wenn wir jetzt ein kalkhaltiges Wasser trinken, dass dieses Kalzium an der Zelle vorbei schwimmt und die Zelle dann fröhlich danach schnappt und sagt "Ich bau das jetzt hier irgendwo ein", sondern das sind kompliziertere biochemische Reaktionen, die da ablaufen bis so ein Kalzium wirklich in einer Zelle irgendwo fest eingebaut ist. Und diese Reaktionen, die brauchen meistens noch mehr als nur Wasser und vorbeischwimmendes Kalzium. Die brauchen noch Zusatzstoffe, die diese Reaktion überhaupt erst ermöglichen und diese Zusatzstoffe, die sind im Wasser normalerweise gar nicht drin, die sind aber im Obst und Gemüse drin. #00:44:03-6#
  • Okay. Also esst mehr Obst und Gemüse. #00:44:07-9#
  • Ja. Also für die Mineralienversorgung definitiv. Das Wasser hat nicht die Aufgabe, uns mit diesen Mineralien zu versorgen. Das Wasser hat eine ganz andere Aufgabe, das ist Trägersubstanz. Das ist wie eine kleine Eisenbahn, die durch den Körper fährt und Sachen transportiert. Das ist natürlich hauptsächlich im Blut vorhanden das Wasser, und das nimmt zum Beispiel Nährstoffe auf, die im Darm extrahiert werden. Die sind in gelöster Form dann in diesem Wasser als Trägermaterial drin und können dann so transportiert werden bis zu den Zellen, und da in biochemischen Reaktionen irgendwo verwertet werden und dann fallen bei diesen Reaktionen irgendwo auch Abfallprodukte an, die die Zellen loswerden wollen. Jetzt wird wieder das Wasser gebraucht; und in diesem Wasser, was durch den Körper fließt, laufen dann die gelösten Abfallprodukte wieder zurück und werden über die Ausscheidungsorgane am Ende wieder aus dem Körper herausgebracht. Und das ist die Hauptaufgabe von Wasser, diese Transportfunktion wahrzunehmen. Und wenn wir mal einen bildlichen Vergleich machen mit einer Eisenbahn. Eine Eisenbahn kann am meisten transportieren, wenn noch nicht so viele Leute drin sind. Und genau so ist das mit dem Wasser auch, das kann am meisten transportieren, wenn noch nicht so viel drin ist. Und wenn es schon mit 300 ppm hauptsächlich mit Kalzium, mit einem Zuviel an Kalk belastet ist, dann ist schon eine ganze Menge drin. Das kommt erst mal rein in den Körper und der muss auch sehen, dass er es dann wieder loswird, dass es irgendwie wieder raus kann. Und das ist auch teilweise schon ein Kraftakt. Und wenn das nicht gelingt, dass das Zuviel wieder rauskommt, das hat mir mein Heilpraktiker erklärt, dann macht der Körper so ein Notprogramm und das, was er nicht mehr rausleiten kann an Zuviel, das wird eingelagert, im Bindegewebe zum Beispiel. #00:46:01-6#
  • Also für die Zuhörer: im Fett. Ja. Okay. Mein Humor ist ein bisschen eigen, ich entschuldige mich manchmal, aber ich meine das immer gut mit den Leuten. (...) Das ist nochmal ein guter Punkt. Gesättigte Lösungen können eben halt schwer was aufnehmen. Ne? #00:46:25-9#
  • Genau. Ich meine, in der Schule wird ja noch manchmal vermittelt, destilliertes Wasser zu trinken sei tödlich. Ich weiß nicht, wo das herkommt, aber das hat sich sehr hartnäckig festgesetzt. Man kann sicherlich ein Experiment machen, wo man eine isolierte Zelle in destilliertes Wasser legt, und dann beobachtet, dass irgendwie eine Zellmembran platzt oder so durch den starken osmotischen Druck, der sich da aufbaut. Und daraus wird dann oft geschlossen, dass destilliertes Wasser tödlich ist. Aber die Realität ist einfach eine andere, weil in dem Augenblick, wo wir ein sehr mineralarmes Wasser jetzt getrunken haben, ist es, also selbst wenn wir reines destilliertes Wasser trinken würden, sobald es im Magen ist, ist es kein destilliertes Wasser mehr, weil es ist sofort verdünnt mit Stoffen, die sonst noch im Magen sind und hat sofort einen sehr viel höheren ppm-Wert. Und es gibt auch Insekten zum Beispiel, die Leben von so einem Wasser. Es gibt kleine Insekten, die leben hauptsächlich vom Wasser aus Tautropfen. Und das ist, da ist auch nicht viel drin an Mineralien, das ist ja kondensiertes Wasser, wie destilliertes Wasser. Oder Menschen, die sehr weit nördlich leben, früher, die Eskimos oder Inuits, die trinken ja oft Schmelzwasser aus Schnee. Das ist reines Regenwasser und die sterben davon auch nicht. #00:47:56-7#
  • Ja. Stimmt. Also ich glaube, die haben wesentlich mehr Schwierigkeiten, sich zu aufzumineralisieren. #00:48:02-3#
  • Wobei man natürlich gucken muss, deine Zuhörer jetzt, das sind ja speziell auch Sportler. Wenn man jetzt Leistungssport betreibt und sehr viel schwitzt und dadurch dünstet man ja auch, also dadurch kommen ja auch sehr viel Salze und Mineralien aus dem Körper raus. In so einer Situation würde ich jetzt nicht unbedingt die Empfehlung aussprechen, reines Osmose-Wasser zu trinken. Das ist sicher für den täglichen Gebrauch ein gutes Trinkwasser. Aber im Kontext von Leistungssport muss man das vielleicht auch nochmal anders sehen damit man, also da könnte man sonst vielleicht Gefahr laufen, dass mit dem Elektrolythaushalt während dieser Leistungssportausübung irgendwas in Schieflage kommt. #00:48:46-4#
  • Da hast du nochmal hast du nochmal einen Punkt. Also wenn Leistungssport betreibt, dann empfehle ich euch gegebenenfalls vor, aber definitiv nach dem Sport ein, wie soll ich sagen, Elektrolyte wieder zurück ins Wasser zu packen, was ihr dann trinkt, dass ihr die wieder mit aufnehmt. Und zwar kann das eben halt auch einen ganz großen Effekt auf die Regenerationsfähigkeit haben. Ich habe letztens eben halt die 10.000 Swing Challenge gemacht. Jeder, der die kennt, weiß, dass die einfach sehr, sehr anstrengend ist. Das ist eben halt ein Monat mit 20 Trainingstagen, wo man richtig ranholzen muss. Und da habe ich dieses Jahr wirklich nach jedem dritten, nach jeder Trainingssession eben halt Elektrolyte wieder zu mir genommen. Extra gezielt, und eben halt auch Protein. Und ich habe das wesentlich besser weggesteckt, obwohl ich eine wesentlich höhere Leistung erzielt habe. Der Punkt ist schon wichtig. Es gibt eben halt ein paar Sachen, da sollte man definitiv wiedersehen, dass man dann eben halt Mineralien reinkriegt. Aber gilt natürlich auch nur, zu gut Deutsch, wenn ihr so Sport gemacht habt, dass ihr einfach saumäßig schwitzt, habt ihr eine Menge Elektrolyte verloren und Mineralien, und die sollte man dann tunlichst schnell wieder ausgleichen, damit man sich auch schneller von dem ganzen erholen kann. War ein super Punkt, Michael. #00:50:36-7#
  • Ja. Da kann ich vielleicht noch eine Sache kurz ergänzen, weil das klingt jetzt ein bisschen wie ein Widerspruch, vorhin habe ich ja gesagt, wir können die Mineralien aus dem Wasser nicht verwerten. Und jetzt sagen wir, wenn wir viel verloren haben sollte man welche reintun. Das ist kein Widerspruch, weil mit ‚nicht verwerten‘ meine ich, die können nicht so gut in die Zelle eingebaut werden. Aber wir brauchen ja schon auch einen gewissen Elektrolytehaushalt im Körper an sich, in der Flüssigkeit und den können wir natürlich durch Mineralien, die im Wasser sind auch wieder auffüllen. #00:51:09-8#
  • Ja. Es gibt da außerdem Qualitätsunterschiede auch von Mineralien, wie die bereitgestellt werden und so weiter. Es gibt da eben halt wie bei allen "von bis". Und bis man seine Sachen gefunden hat, die für einen selber gut funktionieren kann das ein bisschen herumprobieren sein. Aber das gilt vor allen Dingen, wenn ich was gemacht habe, was so anstrengend ist, dass ich wirklich fertig bin und total verschwitzt bin. Dann sind einfach Mineralien rausgegangen und dann läuft man einfach besser damit, wenn man die schnell wieder nachfüllt. #00:51:49-1#
  • Genau. #00:51:47-3#
  • Es gibt ja eben halt auch Leute, die ihr Trinkwasser dann veredeln, die dann eben halt das, sag ich mal, mit Bergkristallen und so weiter da drin lagern. Was hat es damit auf sich? Ich weiß, dass es einige Leute machen, aber ich habe null Ahnung davon. #00:52:09-6#
  • Ok. Ja. Das Wasser ist ein Wesen, sag ich mal, wovon ich jetzt sagen würde: Je mehr ich mich damit beschäftige, desto deutlicher wird mir wie wenig wir Menschen davon eigentlich wissen. Gefühlt haben wir vielleicht vom Wasser ein Prozent verstanden, mehr nicht. Und eins davon ist halt diese ganze energetische Behandlung von dem Wasser. Manche sagen ‚Wasser beleben‘, andere ‚energetisieren‘. Das geht teilweise auch schon ins Esoterische rein, weil es einfach wissenschaftlich auch kaum untersucht ist und auch nur schwer zu untersuchen ist. Sehr berühmt geworden ist der Japaner Emoto. Der hat interessante Experimente gemacht, der hat sich Wasser angeguckt, Wassertropfen angeguckt, unterm Mikroskop während die einfrieren und dabei einen Eiskristall bilden. Und dann hat er chemisch gleiches Wasser genommen, aber unterschiedliche Dinge damit gemacht, zum Beispiel so ein Bergkristall dazugegeben oder auch einfach das Wasser einer harmonischen Musik ausgesetzt, irgendwie so eine klassische Musik von Mozart oder Beethoven oder das Wasser mal einer Heavy-Metal-Musik ausgesetzt und hat sich dann einfach, hat von diesem Wasser immer ganz viele Eiskristalle gemacht. Und dann kommen da manchmal schöne und manchmal hässliche Kristalle bei raus oder hässlich oder überhaupt keine richtigen Kristalle. Und das ist jetzt natürlich ein subjektives Maß, was man nicht mit einer Zahl beziffern kann. Das ist ja menschlich beobachtet und beurteilt, ob jetzt etwas schön oder hässlich ist, aber es zeigt sich zum Beispiel ganz deutlich, dass diese klassische Musik zu schönen Kristallen führt und dass Heavy Metal zu hässlichen Kristallen führt und bei chemisch gleichem Wasser. Das sind so für mich deutliche Hinweise darauf, dass in dem Wasser jetzt sehr viel mehr steckt als die chemische Formel H2O und was wir so darüber wissen. Und daher rührt das jetzt auch mit den Bergkristallen, was du sagtest. Es gibt also Menschen, die sich intensiv damit beschäftigen und der Überzeugung sind, dass das Wasser dann besser wird und vielleicht auch besser, ihnen besser schmeckt. Manche schmecken das auch den Unterschied. Ja. Es ist einfach auch ein wichtiger Punkt. Also ich bin inzwischen auch sehr davon überzeugt, dass man das auf keinen Fall vernachlässigen darf und sich diesen Themen auch widmen muss und das Wasser auch nochmal so aufbereiten sollte und sehe das inzwischen auch als gleich wichtig an. Also als erste Stufe sehe ich immer eine Reinigung, dass die Schadstoffe erst einmal rauskommen. Ohne das geht es nach meiner Einschätzung nicht. Und die zweite Stufe sollte dann so etwas sein. Entweder Bergkristalle oder viele machen es auch mit Wirbeln. Also die Natur arbeitet ja auch sehr viel mit Wasserwirbeln. Wenn man mal einen Gebirgsbach sieht, der ist ja voll von Wasserwirbeln, und die haben auch etwas damit zu tun, dass das Wasser aus diesem Bach so gut schmeckt. Manche machen das auch zu Hause nach. Also eine ganz einfache Methode ist, wenn man zwei Glasflaschen nimmt und die mit einem passendem Schlauchstück verbindet. Also man füllt eine davon drei Viertel voll mit Wasser, verbindet die beiden Flaschen mit einem Schlauchstück und dann dreht man die um, so dass die Flasche mit Wasser oben ist und gibt der seitlich so einen Drall, dass sich da drin ein Wirbel bildet, indem man die Flasche mal so ein bisschen dreht und schwingt. Und dann bildet sich ein richtiger Strudel und das Wasser läuft in die untere Flasche und dann dreht man das Ganze um und wiederholt das Ganze noch ein paar Mal. Und dann schmeckt es auch anders, das Wasser. #00:56:14-0#
  • Okay. Muss man probieren. #00:56:15-3#
  • Ja, genau. Einfach mal ausprobieren. Und es gibt noch, es gibt viele Effekte, die man beobachten kann. Eins, das habe ich am Anfang auch nie geglaubt aber dann irgendwann selber ausprobiert und den Geschmacksunterschied gesehen, das ist mit dieser Aladdin Karaffe. Die habe ich auch in irgendeinem Video mal vorgestellt, das ist so eine wunderschön geschwungene Karaffe, die hat ein Glas-Künstler mal entworfen. Und die wirkt alleine durch ihre Form durch ihre äußere Form schon auf das Wasser, da muss man gar nichts mehr wirbeln oder tun, sondern einfach nur das Wasser da reingeben, und dann schmeckt das schon irgendwie runder und weicher. Also mir zumindest und den meisten Leuten, denen ich das bis jetzt gegeben habe oder die das ausprobiert haben, geht es auch so. #00:57:01-1#
  • Ja. Das ist interessant, da müsste man mal eine Blindverkostung machen, dass die Leute einfach nicht wissen. #00:57:04-8#
  • Genau. Also man kann das wissenschaftlich überhaupt nicht begründen. Vielleicht ansatzweise mit dem, was ich vorhin sagte, mit diesen Ausschlusszonen, was der Professor Pollack in den USA herausgefunden hat, dass man sich so Modelle macht dieser Ausschlusszonen zum Beispiel am Bergkristall, nehmen dort eine ganz bestimmte Information auf und bilden dadurch bestimmte Strukturen die dann im Wasser herumschwimmen. Vielleicht ist es sowas, aber so richtig gesehen hat es noch niemand. Das sind alles nur Vermutungen. #00:57:34-4#
  • Ach Mensch, klasse. Du, dann haben wir doch eine ganze Menge, sage ich mal, Strecke und Information schon abgebildet im Bereich Wasser, Trinkwasser, warum das wichtig ist, was man damit machen kann, was man vermeiden sollte. Gibt es irgendwas, was ich als Laie vergessen habe, dich zu fragen? #00:58:00-9#
  • Wir haben eigentlich über die wichtigsten Sachen gesprochen. Ich könnte vielleicht noch mal so grob, wir haben jetzt Umkehrosmose-Anlagen gesprochen und über die einfachen Granulatfilter. Ich könnte noch mal so einen ganz groben Überblick geben, in wenigen Sätzen, was es so überhaupt für Filter Typen auf dem Markt gibt und was die machen oder nicht machen. Und was der entscheidende Unterschied ist, das ist nämlich auch nicht so deutlich zu lesen im Internet oft. Also erst mal gibt es zwei Klassen von Filtern. Die einen sind so, dass sie für bestimmte Schadstoffgruppen bestimmte Filterschichten haben. Da gibt es dann eine Schicht, die ist darauf spezialisiert, Nitrat zu filtern, eine kann vielleicht Kalk rausnehmen und eine nimmt organische chemische Substanzen, wie bestimmte Pestizide und sowas raus. Das sind so schichtweise aufgebaute Filter. Und im Gegensatz dazu, zu solchen Filtern, die auf bestimmte Schadstoffgruppen spezialisiert sind, kann zum Beispiel die Umkehrosmose mehr oder weniger alles filtern. Die hat so eine Spezialisierung nicht. Die hat einfach einen feinporigen Filter, wo nur die kleinsten Moleküle durchpassen und glücklicherweise ist H2O das kleinste, die Schadstoffe sind fast alle größer. Also es gibt ein paar Ausnahmen von einigen, die noch etwas leichter mit durchrutschen. Aber das ist jetzt nicht so spezialisiert auf bestimmte Schadstoffgruppen. Und es gibt nur noch ein zweites Verfahren, was ich kenne, was ebenfalls nicht spezialisiert ist. Das ist die Destillation oder auch das, was die Natur halt macht, dass es durch diese Verdunstung wird halt auch fast alles herausgefiltert. Und das ist für mich ganz entscheidend dieser Unterschied, weil was will ich mit einem Filter, der auf bestimmte Schadstoffgruppen spezialisiert ist? Ich kann dir zwar eine Wasser-Analyse machen mit viel Aufwand und feststellen, ich habe die und die und die Schadstoffe drin und stelle mir dann so ein Filter zusammen oder lasse mir den zusammenstellen. Und dann passt das vielleicht heute. Aber was ist übermorgen? Übermorgen ist vielleicht schon wieder was ganz anderes in dem Wasser drin. Wenn Monsanto und Co. ein neues Pestizid rausgebracht haben und diese Filterschichten das gerade nicht können, dann war es das. Ne? Und deswegen finde ich das wichtig einen Filter zu haben, der so eine Spezialisierung erst mal nicht hat und dann bleibt eigentlich nur noch Osmose oder Destillation über. Und Destillation kann man auch machen. Hat aber einen anderen sehr schwerwiegenden Nachteil, zumindest hier in Deutschland, weil wir können hier eigentlich nur elektrische Destillation machen, indem das Wasser elektrisch verkocht wird. Und das ist nun mal ein Naturgesetz in der Physik, dass das Wasser eine sehr hohe Wärmespeicherfähigkeit hat und einfach auch beim Verdunsten enorm viel Energie verbraucht. Und ich habe das mal hochgerechnet, wenn man drei bis vier Liter Wasser am Tag haben möchte von sauberem Wasser und das mit Destillation, mit elektrischer Destillation macht. Das wäre für einen Einpersonenhaushalt so der Tagesbedarf zum Trinken und Kochen. Dann landet man bei 300, 350 Euro Stromkosten im Jahr. Gegenüber von unter 50 Euro Filterwechselkosten bei einer einfachen Osmoseanlage. So und dann gibt’s noch so ganz andere Sachen. So Wasser-Ionisatoren, die so ein basisches Wasser erzeugen, wo das Wasser per Elektrolyse in einen sauren und basischen Teil zerlegt wird. Die würde ich gar nicht zu den Filtern zählen, weil die in der Regel überhaupt keine Filtereinheit haben oder bestenfalls einen kleinen Kohlefilter vorgeschaltet. Aber da braucht man sich keine große Reinigungswirkung von Versprechen, sondern die machen das Wasser einfach nur basisch und das ist aus meiner Sicht auch nicht unbedingt wünschenswert. Es kann für bestimmte Krankheitszustände als Therapie mal sinnvoll sein, aber als tägliches Trinkwasser halte ich das für weniger geeignet, weil ich auch so was in der Natur nicht gesehen habe. Es gibt keine oder fast keine basischen Quellen oder Seen oder Flüsse, wo man basisches Wasser findet. Das ist immer neutral oder tendenziell eher leicht sauer, aber fast nie basisch. Ja. Jetzt haben wir eigentlich alle einmal, alle wichtigen einmal genannt, die einem so begegnen, wenn man sich im Internet bewegt und nach Wasserfiltern sucht. #01:03:00-0#
  • Ach, Mensch. Danke. Michael, ich finde das super- super-lieb von dir, dass du dir die Zeit genommen hast, uns so ein bisschen hier ja in das Thema Wasser so ein bisschen einzuweichen und so ein bisschen Starthilfe zu geben. Und einer der Gründe, warum ich Michael überhaupt eingeladen habe, ist, weil er sich dann eben halt damit beschäftigt hat und auch eben halt, sage ich mal, Bauanleitungen gibt, wie man die Sachen selber bauen kann und für sich eben halt umsetzen kann. Und das fand ich ziemlich cool, da ich sonst eben halt mehr mit Software zu tun habe, und da auch im Sinne von Open Source habe ich dann halt doch gewisse Parallelen Wissen zu teilen, und mit anzubieten und den Leuten die Möglichkeit zu geben selber Entscheidungen zu treffen, selber in Aktion zu treten gesehen und die haben mich dann eben halt, das hat mir eben halt so gefallen, dass ich dich mit eingeladen habe. Du hast dann dankenderweise "Ja" gesagt. #01:04:04-4#
  • Ja. Schön. Freut mich. #01:04:07-8#
  • Super klasse. Vielen Dank, Michael. #01:04:10-1#
  • Ja gerne. Und wer noch weitere nachlesen möchte zum Thema Wasser, es gibt viele Beiträge auf meinem Blog www.lebendiges-trinkwasser.de, und da drin sind auch viele Videos verlinkt und mein YouTube-Kanal. Also da. #01:04:25-8#
  • Das werde ich noch verlinken, das kommt nachher alles unten in die Show Notes rein. Also nicht, dass man jetzt die Leute hat "verdammt wie schreib ich Wasser, mit V und einem S" oder sowas. Deswegen setze ich das immer mit rein, dass man das eben halt finden können. Ich will dich nicht verstecken. Das ist nicht mein Ziel. Ach Mensch, vielen Dank. Hab einen schönen Nachmittag. #01:04:53-6#
  • Ja. Gerne. Danke auch. Tschau. #01:04:57-3#
  • Vielen Dank fürs Zuhören. Hat dir die Show gefallen, dann unterstütze uns bitte mit einer guten Bewertung. Hast du Wünsche oder Ideen für den Podcast schreibe mir unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Zum Abschluss: Beweg jeden Tag deinen Körper, deinen Geist und dein Herz. Mach jeden Tag zu etwas Besonderem. Nicht immer stellt sich der Erfolg sofort ein, dann notiere dir einfach einen Punkt in der besten App, die es gibt. Denke dran! Was du heute noch nicht schaffst ist Teil deines Trainings für den Erfolg von morgen. Große Leistungen sind nicht das Produkt eines Zufalls, sondern Jahre konstanter harter Arbeit. Insofern packe es an. Dein Frank. #01:05:39-0#

Kontakt zu Dr.Michael Schloze

weiterführende Literatur

Benutzerbewertung: 5 / 5

Wir freuen uns, wenn Du Dir einen Augenblick Zeit nimmst um diesen Artikel zu bewerten.
5 von 5 - 1 Bewertungen
Vielen Dank für die Bewertung dieses Beitrags.

Tags: Ernährung, Podcast, Hormone, Trinkwasser, Wasser, Umweltgifte, Trinkwasserverordnung, Quellwasser

Podcast Deutsch

Kontakt     Impressum     Datenschutzerklärung