über mich

Kettlebel Trainer Frank Delventhal auch Progressive Calisthenics Trainer in Hamburg

Moin, moin – ich bin Frank,
Jahrgang 1972. (Ja, ich kenne noch Raider, Bandsalat bei Musikkassetten und Groschen in der Tasche, damit man mal im Notfall telefonieren konnte.) :-) Wie kam ich zur Kettlebell? Ich habe mir durch "normales" Krafttraining nach und nach die Schulter geschrottet. Kommt Dir das bekannt vor? O. K., du kannst aufatmen, es geht auch ohne Eisenbeißen und ohne seine Gesundheit zu ruinieren. Ich bin nun fitter, als ich jemals war. Wie das geht?

Geduldig und smart (nicht hart!) trainieren. Damit keine falschen Erwartungen aufkommen: ins Schwitzen gerät man mit der Kettlebell schon und anstrengend wird es garantiert auch.Mit dem Krafttraining habe ich ca. 1995 angefangen. Ich hatte das Glück (?), dass ich von meinem Vater Kraftstationen und Gewichte bekam. Mir gefielt es zu trainieren und der Enthusiasmus war natürlich viel größer als mein Wissen. Über die Jahre wurde ich kräftiger und zwei "normale" Kraftstationen habe ich mit "Zusatzgewichten" ins Jenseits befördert. Später folgten dann professionelle Racks etc.

Leider nicht zum Besten meiner Schulter. Meine Muskeln und deren Leistung wuchsen halt stärker, als es meine Gelenke hergaben. Außerdem sind die Bewegungen beim Bodybuilding nicht immer so, wie sie die Natur für uns vorgesehen hat. Im Jahre 2009 erhielt ich dafür die Quittung.Meine Schulter meinte dann: "He Frank, das ist tariflich nicht vereinbart. Ich stelle jetzt mal die Rechnung in Form von Schmerzen, wenn Du Gewichte über einer Bierkiste hebst."

Ich war frustriert, am Boden zerstört. Krafttraining (ich hätte das ja nie Bodybuilding genannt) war ein Teil meines Lebens. Ein wichtiger Teil, den ich brauchte, um mit mir im Gleichgewicht zu sein. Dann las ich in einer Kraftsport-Zeitschrift über Kettlebell. Ich war sofort interessiert und beschloss, mit dem Training anzufangen. Dazu kaufte ich mir eine 12-kg-Kettlebell. Ich wollte es nicht mit dem Gewicht übertreiben, denn ich war entschlossen, aus meinen alten Fehlern zu lernen. In Hamburg fand ich damals keinen Trainer für RKC (Russian Kettlebell Challenge) oder HKC (Hardstyle Kettlebell Challenge), so besorgte ich mir das zu Recht legendäre Buch "Enter the Kettlebell" von Pavel.

Vorher übte ich bereits mit 38-kg-Freihanteln Butterfly und dann als "Mann" mit einer 12-kg-Kettlebell anfangen? Ja, wer sich schon etwas eingelesen hat, wird feststellen, dass untrainierten "Männern" empfohlen wird, mit 16 kg bis 20 kg einzusteigen. Tja, weil ich ja so ein Mann war, habe ich mit traditionellem Hanteltraining über die Jahre überhaupt erst meine Schulter kaputt gemacht. :-(

So schluckte ich meinen Stolz runter und war erstaunt, wie anstrengend auch 12 kg sein können. Nach dem Buch trainierte ich dann hauptsächlich TGUs (Turkish Get-Ups) und einarmige Swings. Doch nach einem Jahr dauerte es zu lange, bis ich erschöpft war, also steigerte ich nach und nach meine Gewichte. Mittlerweile trainierte ich auch Freunde zu Hause und freute mich, dass die meisten bei der Kettlebell blieben. So kam ich zwar gut zurecht, aber als Markus Tullius endlich mal ein ETK ("Enter the Kettlebell"-Seminar) in Hamburg gab, dachte ich mir: "O. K., ich trainiere zwar schon mit einer 40er, aber vielleicht lerne ich ja was."

Wisst Ihr was? Das tat ich auch! Ich lernte eine Menge über Präzision und das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich im gleichen Jahr noch meine HKC-Zertifizierung bei Robert Rimoczi abschloss.

HKC - Hardstyle Kettlebell Certification

Robert empfahl uns auch das Buch "Convict Conditioning Programm" von Paul Wade. Ich holte mir ein Exemplar, da ich auch gerne trainieren wollte, wenn ich mal auf Geschäftsreisen bin, oder es mit dem Flieger in den Familienurlaub geht. (Habt Ihr schon mal versucht zu erklären, dass die 24er "normales" Handgepäck ist?) Ich war von dem Buch so begeistert, dass ich 2014 auch die PCC (Progressive Calisthenics Certification) absolviert habe. Ich halte Progressive Calisthenics für eine ideale Ergänzung zum Kettlebell.

PCC - Progressive Calisthenics Certification

Im September 2014 habe ich meinen RKC Zertifizierung in München erarbeitet ... dazu kann man nicht geschafft sagen, das muss man sich erarbeiten. Hierzu gehören nicht nur extreme körperliche Fitness, sondern ein breites Wissen an Biomechanic, wie man Kunden sicher stark macht und wie man bei schon vorhandenen Verletzungen oder Schwachpunkten die Anvertrauten sicher zum Ziel führt.

RKC 1 Instructor

Im Oktober des gleichen Jahres machte ich auch noch den Lehrgang zum Primal Move "Fundamentals" Instructor, hauptsächlich um durch spielerische Bewegungen gut aufzuwärmen und auch noch Krat aufbauen zu können.

Primal Move Fundamentals Instructor

Oktober 2015 habe ich meine RKC 2 Zertifizierung erlangt (Erfahrungsbericht: mein Weg zur Russian Kettlebell Certification 2 - RKC 2 Zertifizierung). 

RKC 2 - Russian Kettlebell Certification 2 Instructor

Noch ein Nachtrag zu meiner Person: Ich habe den ersten Dan im Aikido und bin auch als Trainer zertifiziert (Trainer C Breitensport: Fachrichtung Aikido). Ach ja, ich habe ein Faible (http://de.wikipedia.org/wiki/Faible) für Emoticons. :-) Ihr werdet also die kleinen Zeichen bestimmt noch öfters auf dieser Seite sehen.

Liebe Deine Mitmenschen, nutze Dein Hirn und bleibe cool
Dein Frank

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